So habe man aktuell kein Interesse daran, einen neuen Sportdirektor zu installieren, betont Hoeneß: "Es ist völlig falsch, dass wir derzeit an Max Eberl interessiert sind. Max macht einen sehr guten Job in Gladbach. Wir haben Hasan und das reicht uns."

Lediglich vor der Verpflichtung von Salihamidzic habe Kontakt zu Eberl bestanden. "Aber die Gladbacher haben ihn nicht freigegeben und damit war das Thema auch gegessen", verrät der Bayern-Präsident.

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Ohnehin zeigt sich Hoeneß mehr als zufrieden mit der Sportdirektor-Wahl. Vor allem den Fleiß des Bosniers hebt er hervor: "Hasan ist voll engagiert, wissbegierig und unglaublich fleißig, ihm ist keine Arbeit zu viel." Die Kritik, die sein Schützling in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder einstecken musste, kann Hoeneß nicht nachvollziehen.

"Dafür, dass Hasan das erst zwei Jahre macht, ist er schon sehr weit", erklärt der 67-Jährige und verweist auf seine eigenen Anfänge 1979 mit damals 27 Jahren.

Hoeneß über Salihamidzic: "Er lässt sich nichts gefallen"

Zudem wies Hoeneß den Vorwurf, Salihamidzic habe zwischen ihm und Karl-Heinz Rummenigge nichts zu sagen, entschieden zurück:

Das ist überhaupt nicht der Fall, weil Hasan unabhängig ist und sich erlauben kann, eine eigene Meinung zu haben. Und das zeigt er oft genug. Er sagt auch dem Karl-Heinz und mir mal die Meinung. Er lässt sich nichts gefallen.

Gerade bei den Transfers habe er großen Handlungsspielraum. "Der Spieler Hernandez, der immerhin 80 Millionen gekostet hat, den habe ich persönlich noch nie gesehen", gesteht Hoeneß: "Aber wenn er (Salihamidzic, Anm. d. Red.) und seine Scouts eine Meinung haben und sagen: ‘Das ist DER Spieler‘, dann verlassen wir uns drauf."

Salihamidzic hatte im August 2017 das Amt des Sportdirektors übernommen und steht derzeit noch bis 2020 beim FC Bayern unter Vertrag.

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