Getty Images

Uli Hoeneß greift "Spiegel" wegen "Football Leaks" Enthüllung an: "Wahnsinn"

"Wahnsinn": Hoeneß wettert gegen "Spiegel"-Bericht
Von SID

09/11/2018 um 11:43Aktualisiert 09/11/2018 um 11:44

Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat nach den "Football Leaks"-Enthüllungen zu angeblichen Super-League-Plänen von Bayern rechtliche Schritte gegen den "Spiegel" angekündigt. "Ja, sicher", sagte Hoeneß der "Sächsischen Zeitung" auf die Frage, ob die Bayern gegen das Nachrichtenmagazin vorgehen würden. Hoeneß (66) nannte die Berichterstattung des "Spiegel" nichts weniger als "Wahnsinn".

Die Schlagzeile "Der Verrat" sei "überhaupt nicht zutreffend", betonte er. "Es gab keinen Plan, aus der Bundesliga auszutreten und an einer Super League teilzunehmen", bekräftigte Hoeneß die jüngsten Aussagen von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu diesem Thema.

Zudem ergänzte Hoeneß:

"Es wurde vor zwei, drei Jahren innerhalb der internationalen Gremien mal darüber diskutiert und auch bei uns im Aufsichtsrat. Dort wurde es einstimmig abgelehnt. Damit war die Sache vom Tisch. Und jetzt bringt der "Spiegel" auf der Titelseite solch eine Falschmeldung."

Er schließe aus, dass der FC Bayern in den nächsten Jahren Mitglied einer europäischen Superliga werde, sagte Hoeneß:

"Da gibt es einen klaren Beschluss, und da wird auch nicht dran gerüttelt."

Video - Hoeneß: "Wir sind nicht so arrogant, wie ihr alle glaubt"

07:00
0
0