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Herzschlagfinale: Wer schnappt sich das letzte Champions-League-Ticket?

Herzschlagfinale: Wer schnappt sich das letzte Champions-League-Ticket?
Von SID

18/05/2019 um 12:22

Herzschlagfinale um das letzte zu vergebende 30-Millionen-Euro-Ticket: Im Schatten des Meister-Showdowns zwischen Bayern München und Borussia Dortmund kämpfen Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt am Samstag um den letzten Champions-League-Platz. Der VfL Wolfsburg, die TSG 1899 Hoffenheim und der SV Werder Bremen träumen von der Europa League.

"Ich habe immer gesagt, dass ich mich mit der Champions League verabschieden will", sagt Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking wild entschlossen vor seinem Abschiedsspiel gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

Gegen den BVB mit dem früheren Borussen-Coach Lucien Favre wollen die Fohlen mit aller Macht den vierten Platz erfolgreich verteidigen. "Wir werden in den letzten 90 Minuten alles raushauen – und die Saison dadurch vergolden", sagt Jonas Hofmann im "kicker".

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Während die Gladbacher ihrer Schicksal selbst in der Hand haben, müssen Leverkusen und Frankfurt selbst punkten und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Da der Sechste Frankfurt beim zum Erfolg verdammten Tabellenführer und Titelverteidiger Bayern München vor einer hohen Hürde steht, hat Bayer bei Hertha BSC die vermeintlich leichtere Aufgabe. Sollten Dortmund und München gewinnen, würde der Werkself sogar ein Unentschieden reichen.

Havertz: "Das wichtigste Spiel des Jahres"

"Das ist für uns das wichtigste Spiel des Jahres", sagt Bayers neuer Star Kai Havertz." Sein Kapitän Lars Bender spricht vor dem Endspiel im Olympiastadion von einem "positiven Druck" und Torjäger Kevin Volland von einem "geilen Gefühl". Schließlich habe man unter dem Werkskreuz als Tabellenneunter nach der Hinrunde die Königsklasse schon abgehakt.

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Frankfurt hat seinerseits die Champions League erst in den vergangenen Wochen durch das 1:6-Debakel in Leverkusen und das 0:2 gegen den FSV Mainz 05 aus den Augen verloren. Im schlimmsten Fall können die Euro-Fighter vom Main sogar noch auf Platz acht durchgereicht werden und dann nach einer eigentlich grandiosen Saison mit leeren Händen dastehen.

Theoretische Chancen für Wolfsburg

Trainer Adi Hütter ist aber nach wie vor von seiner Mannschaft überzeugt. "Wer gegen Chelsea zweimal Unentschieden spielt, der kann es auch gegen Bayern schaffen", sagt der Österreicher. Im vergangenen Jahr mobilisierte die Eintracht nach einem Absturz in der Bundesliga im Pokalfinale gegen die Bayern noch einmal alle Kräfte und buchte durch das 3:1 seine Europareise.

Rein theoretisch hat auch der VfL Wolfsburg noch eine Chance auf Platz vier. Die Wölfe konzentrieren sich gegen den FC Augsburg mit ihrem früheren Coach Martin Schmidt auf die Verteidigung von Platz sieben, der in die Qualifikation zur Europa League führt. Auch Hoffenheim beim FSV Mainz 05 und Bremen gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig träumen insgeheim noch von der Europa League.

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