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Frischer Wind durch Josh Sargent: Werder Bremen hat einen neuen Liebling

Frischer Wind durch Sargent: Werder hat einen neuen Liebling

08/12/2018 um 10:05

Josh Sargent hat bei Werder Bremen ein Bundesliga-Debüt nach Maß gefeiert. Beim 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf stach der 18-jährige US-Amerikaner als Joker, als er per Abstauber den Schlusspunkt setzte und weckte neue Hoffnungen. In den Planungen von SVW-Trainer Florian Kohfeldt spielt der Youngster eine große Rolle. Er selbst reagierte humorvoll auf seine gelungene Premiere.

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Die Anzahl derer dürfte in Zukunft stetig anwachsen. Denn Sargents Kopfball-Abstauber in der 78. Minute zum Endstand soll nur der Anfang einer steilen Karriere gewesen sein. Werder-Trainer Florian Kohfeldt weiß natürlich längst, dass der Angreifer mit den roten Locken ordentlich Feuer unter der Haube hat. Bei Eurosport sagte er:

"Er ist ein guter Junge, auch ein unverbrauchter Junge, macht auch mal Quatsch. Er hat ein gutes Selbstvertrauen, aber ein positives. Er dreht nicht durch. Er hat extrem an sich gearbeitet."

Sargent kommt gut an, das ganze Team jubelte mit dem Torschützen.

In der U23 (zwölf Spiele, sieben Tore) sowie im US Nationalteam (fünf Spiele, zwei Tore) hat Sargent, der 1,85 Meter groß ist und in O'Fallon, Missouri, geboren wurde, in diesem Jahr schon unter Beweis gestellt, dass ihm durchaus bewusst ist, wo das Tor steht.

Sargent gehört die Zukunft

Dass ihm nun die Zukunft gehört, ist generell die Erwartung an der Weser. Für Sargent hat diese mit seinem Schritt ins Bundesliga-Rampenlicht früher als gedacht begonnen. Und dass er fester Bestandteil der Profimannschaft werden wolle, hatte er in der Vergangenheit auch schon öfter betont.

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In der Nationalmannschaft, in dem Sargent im Mai dieses Jahres debütiert hatte, möchte er natürlich auch dranbleiben. Allerdings ist dort nun nicht mehr sein Förderer Dave Sarachan am Ruder, sondern der ehemalige Bundesliga-Spieler Gregg Berhalter (einst Energie Cottbus und 1860 München). Ob er auch auf Sargent setzt, ist noch unklar.

Geht er bei Werder weiter seinen Weg, wird er aber wohl nicht um ihn herumkommen. Kohfeldt kündigte bereits an:

"Für die Rückrunde ist er bei mir relativ fest eingeplant für mehr Einsatzzeiten."

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