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Ladehemmung bei Hazard und Plea: Gladbach bleibt gelassen

Ladehemmung bei Hazard und Plea: Gladbach bleibt gelassen
Von SID

14/03/2019 um 17:46Aktualisiert 14/03/2019 um 21:12

Bei Alassane Plea sind es 525, bei Thorgan Hazard sogar 742: Als Dieter Hecking am Donnerstag auf die Minuten ohne Tor seines Offensivduos angesprochen wurde, schüttelte der Trainer von Borussia Mönchengladbach leicht genervt den Kopf. "Ja, ich habe es schon gesehen: Das Zählen geht wieder los. Aber das interessiert mich alles wenig", sagte Hecking vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.

Die jüngste Ladehemmung bei Plea und Hazard ist dennoch offensichtlich. Noch 2018 traf die "Franko-Connection" aus Frankreich und Belgien nahezu nach Belieben, im neuen Jahr steht dagegen in der Summe erst ein einziges Tor auf der Habenseite. Sorgen macht sich Hecking deswegen aber nicht. "Bei Stürmern ist das manchmal so. Plötzlich explodieren sie, und man weiß nicht warum. Hoffen wir mal, dass alle wieder zünden", sagte der 54-Jährige.

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Acht Tore hat Gladbach in der Rückrunde erst erzielt, das ist der viertschlechteste Wert der Liga. Getroffen haben dabei acht verschiedene Spieler - Hazard war nicht darunter. "Es wird langsam mal wieder Zeit", sagte der 25-Jährige, der zu Saisonbeginn noch die Torjägerliste der Bundesliga anführte, durchaus selbstkritisch.

Immerhin: Bei Plea klappte es zumindest hinter verschlossenen Türen wieder. "Gestern im Geheimtraining hat er ein richtig schönes Tor geschossen. Er hat gezeigt, dass er aus der kleinen Delle raus will", sagte Hecking. Nun gelte es, gegen Freiburg mit geballter Sturm-Power an die alte Heimstärke anzuknüpfen - noch in der Hinrunde hatte die Fohlenelf im Borussia-Park keinen einzigen Punkt abgegeben.

Freiburg vor schwerer Auswärtsfahrt: Angstgegner Gladbach

Gegner Freiburg wiederum reist nach dem Heimsieg gegen Hertha entspannt an den Niederrhein, das Polster auf den Relegationsplatz beträgt inzwischen elf Punkte. Gewarnt sind die Breisgauer vor ihrem Angstgegner dennoch. "Da haben wir in den letzten Jahren nichts geholt - zumindest, seit ich bei den Profis im Tor stehe", sagt Torhüter Alexander Schwolow. Seit 2008 hat der SC in Gladbach nicht mehr gewonnen, zuletzt gab es vier Niederlagen in Folge.

"Das ist nur eine Statistik. Es ist jetzt eine neue Saison, eine neue Chance, die wir mit einer guten Leistung nutzen können", sagt Schwolow, und auch Abwehrspieler Christian Günter gibt sich selbstbewusst:

"Wir fahren mit Aufwind nach Gladbach. Vielleicht entführen wir dort noch einen Dreier."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

  • Borussia Mönchengladbach: Sommer - Johnson, Jantschke, Elvedi, Wendt - Strobl - Zakaria, Hofmann - Hazard, Stindl, Plea. - Trainer: Hecking. - Trainer: Hecking.
  • SC Freiburg: Schwolow - Stenzel, K. Schlotterbeck, Heintz, Günter - Frantz, Abrashi - Haberer, Grifo - Niederlechner, Petersen. - Trainer: Streich
  • Schiedsrichter: Robert Kampka (Mainz)

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