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Krise bei Schalke 04 spitzt sich zu - Christian Heidel vor Abschied?

Schalker Krise spitzt sich zu - Heidel vor Abschied?
Von SID

16/02/2019 um 20:30Aktualisiert 16/02/2019 um 20:31

Domenico Tedesco hat nach der Nullnummer gegen den SC Freiburg einen Haufen Probleme vor sich liegen. Erneut hatte sein Team maßlos enttäuscht. Es steckt nach vier Spielen ohne Sieg im unteren Tabellendrittel fest und muss im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City ein Debakel fürchten. Zu allem Überfluss scheint auch noch Sportvorstand Christian Heidel seinen Abschied vorzubereiten.

Der Manager hütete zu Hause mit knapp 40 Grad Fieber das Bett und verfolgte am Fernseher, wohin er in zweieinhalb Jahren auf Schalke den einstigen Champions-League-Stammgast geführt hat. Einmal mehr ohne Ideen, ohne Tempo, ohne Plan und ohne individuelle Qualität präsentierte sich die Mannschaft, die er für insgesamt 160 Millionen Euro zusammengestellt hat.

Schalke nur noch ein Schatten seiner selbst

Schon vor dem Anpfiff hatte er sich vom Ex-Schalker Christoph Metzelder die Leviten lesen lassen müssen. "Das hat auch viel mit der Transferpolitik zu tun. Die Abgänge im Sommer konnten nicht kompensiert werden", monierte der Sky-Experte: "Wenn man sich den Kader heute anguckt, hat man von der Qualität her deutlich nachlassen müssen."

Video - Wie Heidels Millionen-Ausgaben Schalke schaden

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Als Tabellen-14. ist für Schalke die Saison in der Bundesliga schon nach 22 Spielen gelaufen, der Relegationsplatz ist acht Punkte entfernt, der letzte Europacup-Rang noch weiter. Die Kritik an Heidels Einkäufen wird - auch vereinsintern - immer lauter, ein vorzeitiger Abschied zum Saisonende immer wahrscheinlicher. Er werde seinen Vertrag bis 2020 nur erfüllen, "wenn die Gesamtgemengelage stimmt", sagte der Manager im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Gegen Freiburg rettete die Schalker nur der Videobeweis, der Streich auf die Palme brachte, vor der siebten Heimpleite der Saison. Nachdem der Ball Omar Mascarell an den Ellbogen gesprungen war, entschied Schiedsrichter Frank Willenborg zunächst auf Elfmeter (81.), ruderte nach Intervention aus Köln aber zurück. "Ich habe gedacht, dass Köln sich nur meldet, wenn es eine krasse Fehlentscheidung ist", klagte Streich, "anscheinend ist es aber doch nicht so."

Tedesco: "Sehr, sehr ängstlich"

Beim Handspiel von Lukas Kübler (33.) hatte Willenborg dagegen selbst Schalke einen Strafstoß verweigert und sich diese Entscheidung durch die Videobilder bestätigen lassen. Nicht nötig war das Hilfsmittel bei der Roten Karte für den Schalker Suad Serdar nach dessen brutalem Tritt gegen das Bein von Mike Frantz (42.). Die Gelb-Rote Karte für den Freiburger Christian Günter (90.+2) war dagegen umstritten.

Video - Effenberg kritisiert Schalke-Manager Heidel harsch

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