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Als Neymar-Ersatz: Durchkreuzt PSG Bayerns Pläne mit Sané?

Als Neymar-Ersatz: Durchkreuzt PSG Bayerns Pläne mit Sané?
Von Eurosport

11/07/2019 um 20:38Aktualisiert 12/07/2019 um 10:00

Schon länger hat der FC Bayern ein Auge auf Leroy Sané geworfen. Trainer Niko Kovac gab zuletzt sogar an, dass der 23-Jährige den Bayern "auf jeden Fall helfen würden". Doch eine Verpflichtung rückt weiter in die Ferne. Mit Paris Saint-Germain zeigt jetzt ein weiterer Verein Interesse und macht den Münchnern angeblich Konkurrenz. Der aktuelle Stand um die Personalie Sané:

Update, 11. Juli: Paris Saint-Germain sucht nach Alternativen für den wechselwilligen Neymar. Laut der spanischen Zeitung "Sport" ist dabei auch Leroy Sané in den Fokus gerückt.

Bereits vor drei Jahren soll der französische Meister versucht haben, den 23-Jährigen zu verpflichten. Dieser entschied sich aber für Manchester City. Der englische Klub will mit dem Flügelspieler gerne verlängern, oder für viel Geld abgeben.

Auch der FC Bayern hofft auf eine Verpflichtung und wartet auf eine Entscheidung des Spielers selbst.

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1. Juli: Deutet Auswärtstrikot den Verbleib von Sané bei Manchester City an?

Die "Citizens" haben ihr Auswärtstrikot für die neue Saison vorgestellt. Ganz vorne auf den Werbefotos stand dabei Leroy Sané.

Die ganze Aktion könnte damit auch als Hinweis verstehen werden, dass die Engländer den 23-Jährigen nicht ziehen lassen wollen. Das Werben des FC Bayern dürfte somit erfolglos bleiben.

Die Zeitung "Manchester Evening News" behauptet sogar, Sané stehe kurz davor, einen neuen Vertrag in Manchester zu unterschreiben.

Leroy Sané bei Manchester City auf Werbefotos

Leroy Sané bei Manchester City auf WerbefotosEurosport


25. Juni: Wegen Absage 2016 - Sané nimmt von Wechsel Abstand

Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern München rückt wohl in weite Ferne. Nach neuen Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat sich der 23-Jährige bereits vor Wochen entschieden nicht zum FC Bayern zu wechseln, auch wenn dieser wohl weiterhin versucht, Sané nach München zu locken. Ein Verbleib bei Manchester City scheint wahrscheinlicher.

Bereits zuvor hatte sich das Gerücht verdichtet, dass Sané nicht nach München will. Grund dafür soll laut "SZ" unter anderem die Absage der Bayern aus dem Jahr 2016 sein.

Damals hatten die Bayern wohl Interesse an Sané gezeigt, aber von einer Verpflichtung Abstand genommen haben, da man keine Einsatzzeit garantieren konnte. Das soll Sané langfristig verstimmt haben und ihn zu einer Absage bewegt haben.


5. Juni: Bayern wartet auf Sané-Entscheidung

Der FC Bayern München bemüht sich um Leroy Sané von Manchester City. "Wir haben kein Angebot abgegeben. So weit ist es noch lange nicht", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zur "Sport Bild". Erst müsse sich "der Spieler entscheiden, ob er sich vorstellen kann, zum FC Bayern zu kommen. Wenn dies der Fall ist, gehen wir mit City in konkrete Verhandlungen", sagte Rummenigge.

Und weiter: "Der Spieler ist der wichtigste Faktor. Offenbar hat sich Leroy noch nicht entschieden, Hasan Salihamidzic führt hier die Gespräche."

Laut "Sport Bild" würde City-Coach Pep Guardiola einen Verkauf des Linksaußen billigen. Rummenigge findet Sané "spannend, sowohl von der fußballerischen Qualität als auch als Typ".


4. Juni: Bayern schrecken die Kosten

Widersprüchliche Berichte zum Interesse des FC Bayern München an Leroy Sané: Nachdem der "Guardian" von einem ersten Bayern-Angebot über 80 Millionen Euro an Manchester City geschrieben hatte, meldete der "Mirror", dass der Klub um Trainer Pep Guardiola keine Offerte aus München erhalten habe. Darüber hinaus wolle City selbst ein Angebot machen, um Sané zu halten - und Bayern schrecken die Kosten.


3. Juni: Hoeneß hält Wechsel für "unwahrscheinlich"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hält einen Transfer von Nationalspieler Leroy Sané zum Rekordmeister inzwischen für nahezu ausgeschlossen. "Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt. Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", sagte Hoeneß (67) dem "kicker".

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach Sanés Klub Manchester City eine erste Bayern-Offerte über 80 Millionen Euro abgelehnt habe. Der Nationalspieler ist bis 2021 an Englands Meister gebunden, eine Gehaltserhöhung auf fast neun Millionen Euro (inklusive Boni) soll Sané zum Bleiben bewegen.

Ferner soll City laut "Mirror" verärgert über das öffentlich geäußerte Interesse der Bayern-Bosse Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge gewesen sein.


30. Mai: Erstes Bayern-Angebot zu niedrig

Der FC Bayern München buhlt um Leroy Sané von Manchester City und hat dem Vernehmen nach auch schon ein erstes Angebot abgegeben - offenbar mit wenig Erfolg. Wie der englische "Guardian" berichtet, hat City die 80-Millionen-Euro-Offerte der Münchner abgelehnt. So würde Trainer Pep Guardiola seinen Flügelflitzer gerne behalten.

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Sané selbst zögert jedoch weiter mit einer Vertragsverlängerung. Ein Abgang galt zuletzt nicht als ausgeschlossen. Der FC Bayern kündigte zudem Aktivitäten auf dem Transfermarkt innerhalb der nächsten zwei Wochen an.

Möglicherweise dann auch bei der Personalie Sané? Nachdem City nun das erste Angebot abgelehnt hat, berät man an der Säbener Straße laut dem "Guardian" über die nächsten Schritte. Eine zweite Offerte dürfte aber folgen.


27. Mai: Bayern bestätigt Interesse an Sané

Tritt Leroy Sané die Nachfolge der scheidenden Franck Ribéry und Arjen Robben beim FC Bayern München an? Mit Serge Gnabry und Kingsley Coman verfügen die Münchner bereits über zwei junge Flügelflitzer mit dem Potenzial zur Weltklasse, hinzu kommt das kanadische Versprechen der Zukunft Alphonso Davies.

Dennoch betonte Rummenigge im Rahmen der Meisterfeier auf dem Marienplatz, dass das Hauptaugenmerk im Transfer-Sommer auf den Außenbahnen liege. Das derzeit heißeste Gerücht in diese Richtung: eben jener Leroy Sané.

Angesprochen auf einen möglichen Wechsel des City-Stars, erklärte der Bayern-Boss am Sonntag:

"Ich kann das heute nicht seriös beantworten. Man darf nicht vergessen, dass er einen Zweijahresvertrag hat und Manchester City kein Verein ist, der wegen Bedürftigkeit Spieler verkaufen muss. Es wird schwierig."

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Für ihn sei vor allem wichtig, dass "der Spieler überzeugt sein muss, dass er mit Bayern München einen Klub hat, wo er Spaß und Laune hat, Fußball zu spielen".

Das letzte Wort dürfte hier noch längst nicht gesprochen sein. Wie der "Daily Mirror" berichtet, möchte Manchester City Sané keineswegs kampflos angeben. Seit Monaten ziehen sich bereits Verhandlungen, den bis 2021 laufenden Vertrag zu verlängern. Nun soll ein Angebot zur Gehaltsverdopplung für ein Umdenken beim 23-Jährigen sorgen.

Sollte es allerdings weiterhin zu keiner Einigung zwischen den Skyblues und dem Spieler kommen, sei City angeblich erst ab einem Angebot in Höhe von umgerechnet 113 Millionen Euro bereit, einem Wechsel an die Säbener Straße zuzustimmen.

Für den FC Bayern wäre das nach der Verpflichtung von Lucas Hernández (80 Millionen Euro) von Atlético Madrid ein neuer Transferrekord. Zwar hatte Präsident Uli Hoeneß nach dem letzten Bundesliga-Spiel gesagt, dass er nicht glaube, dass die Summe von 80 Millionen Euro nochmal überschritten werde. Man sei schließlich nicht "bei Monopoly".

Am Sonntag klang das - mit Sané am Horizont - schon anders. Sportdirektor Hasan Salihamidzic solle mit konkreten Vorschlägen kommen, dann würde man sich in der Vereinsspitze auch konkret damit beschäftigten, sagte Hoeneß.

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Dass Sané mit dem Gedanken spielt, den englischen Meister zu verlassen, ist für Teamkollege Ilkay Gündogan alles andere als überraschend. "Wenn Spieler seiner Klasse das eine oder andere Mal nicht spielen, ist es inzwischen ja zur Normalität geworden, dass es automatisch Wechselgerüchte gibt", betonte er gegenüber "Sport Bild".

Allerdings verwies er auch auf die Aussagen seines Coaches Pep Guardiola, wonach der Klub Sané unbedingt halten wolle. Und wenn nicht? "Ich kenne Leroy sehr gut und weiß genau, dass er sich überall durchsetzen kann und auch wird", ist sich Gündogan sicher.

Die Bayern-Gerüchte wollte der deutsche Nationalspieler dann aber doch nicht konkret beurteilen: "Über seine Zukunftspläne muss Leroy sich aber wenn selbst äußern, da werde ich jetzt keine öffentlichen Ratschläge verteilen."

Fakt ist: Bayern würde Sané gerne zurück in die Bundesliga holen. Fakt ist aber auch: Manchester City wird seinen Offensiv-Star nicht ohne weiteres abgeben. Sané widerum verschlechtert seine Verhandlungsposition gegenüber ManCity nicht, wenn er mit einem Bayern-Angebot wedeln kann.

Es bahnt sich also eine echte Geduldsprobe für den FCB an – Ausgang offen.

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