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Michael Zorc stichelt gegen Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang

Zorc stichelt gegen Dembélé und Aubameyang
Von SID

08/12/2018 um 15:30Aktualisiert 08/12/2018 um 15:32

BVB-Sportdirektor Michael Zorc ist froh, dass Borussia Dortmund diese Saison keine streikenden Profis hat. Zudem äußerte er sich zur nicht so erfreulichen Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball. Zorc schilderte in einem Interview mit der "FAZ", dass der Trainings-Streik von Ousmane Dembélé und die Disziplinlosigkeiten von Pierre-Emerick Aubameyang in der Vorsaison den BVB belasteten.

In Bezug auf Aubameyang und Dembélé erklärte Zorc:

"Wenn der eine streikt und der andere keine Uhr zu haben scheint, dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen."

Weiter sagte Zorc über Dembélé der nun auch beim FC Barcelona negativ auffällt.

"Jetzt, da er in Barcelona spielt, bei einem der größten Klubs der Welt, treten diese Disziplinlosigkeiten offenbar immer noch auf. Ich nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass das also keine Sache war, die irgendetwas mit den Verhältnissen hier beim BVB zu tun hatte."

Neben den ehemaligen Spielern Dembélé und Aubameyang äußerte Zorc sich auch über den deutschen Nachwuchs.

Nach Meinung des früheren BVB-Profis sind deutsche Talente im Vergleich zur internationalen Konkurrenz ins Hintertreffen geraten. "Im Moment kommen auf jeden Deutschen, ehrlich gesagt, zwei interessante Franzosen, zwei interessante Engländer und Spanier sowieso", beschrieb Zorc seine Wahrnehmung der Schwierigkeiten: "Hier müssen alle wieder verstärkt ansetzen. Das ist ein Problem, das den deutschen Fußball in den kommenden Jahren beschäftigen wird."

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