SID

Nach Spuck-Attacke: Lange Sperre für VfB-Profi Ascacibar

Nach Spuck-Attacke: Lange Sperre für VfB-Profi Ascacibar
Von SID

16/04/2019 um 14:04Aktualisiert 16/04/2019 um 14:05

Santiago Ascacibar kann dem VfB Stuttgart im Bundesliga-Abstiegskampf nach seiner Spuckattacke gegen Nationalspieler Kai Havertz kaum mehr helfen. Der argentinische Mittelfeldspieler wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" bis einschließlich 25. Mai gesperrt.

"Ich habe mich für mein Verhalten beim Verein und der Mannschaft entschuldigt", sagte Ascacibar am Dienstag:

"Natürlich gilt meine Entschuldigung auch meinem Gegenspieler Kai Havertz. Auch wenn ich zuvor provoziert wurde, darf mir so etwas nicht passieren."

Empörung bei Bayer

"Das geht natürlich gar nicht", sagte VfB-Coach Markus Weinzierl über Ascacibars Verhalten:

"Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen."

Der Profi war auch noch nach dem Platzverweis auf Havertz losgegangen, woraufhin Stieler sich schlichtend zwischen beide Spieler stellen musste.

"Das ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was man im Fußball machen kann. Man kann sicherlich hart spielen - aber so etwas macht man nicht", sagte Leverkusens Coach Peter Bosz, Bayer-Profi Kevin Volland ergänzte: "Solche Leute braucht man in der Bundesliga nicht."

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