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Reaktionen zum Bayerisch-Fränkischen Derby FC Bayern München gegen den 1. FC Nünrberg

Reaktionen zum Bayern-Sieg: "Jetzt zeigt sich, ob wir Typen im Team haben"
Von Eurosport

08/12/2018 um 22:12Aktualisiert 09/12/2018 um 10:40

Beim FC Bayern München ist nach dem 3:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg weiter ein Aufwärtstrend zu erkennen. Trainer Niko Kovac zeigte sich nach der Partie sehr zufrieden und ist einfach nur froh, dass "keiner verletzt ist". Joshua Kimmich ist sich nach den schwierigen letzten Wochen hingegen sicher: "Jetzt zeigt sich, ob wir auch Typen im Team haben." Die Reaktionen zum Spiel:

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München): "Wir haben über 90 Minuten so gut wie gar nichts zugelassen haben, wir selbst hatten viele Möglichkeiten, dazu zweimal Aluminium und ein Tor, das uns aberkannt wurde. Mit der Leistung bin ich zufrieden, wichtig war, dass wir endlich auch mal zu null gespielt haben und eine Führung nicht abgegeben haben oder durch einen Gegentreffer unruhig geworden sind. Wir haben das konzentriert runtergespielt, wissend, dass wir in vier Tagen wieder ein schweres Spiel haben in Amsterdam. Ich bin sehr zufrieden, es ist keiner verletzt."

Joshua Kimmich (FC Bayern München): "Ich bin ja noch nicht so lang bei Bayern, aber sowas wie in dieser Saison hab ich so noch nicht erlebt. Wir waren in der letzten Saison auch bisschen hinten dran, aber in dieser Saison ist der Abstand schon größer. Die Situation ist schon spannend, weil es nicht steil bergauf geht. Jetzt zeigt sich, ob wir auch Typen in der Mannschaft haben."

Leon Goretzka (FC Bayern München): "Ich hab es in den vergangenen Wochen scherzhaft schon gesagt, dass ich wahrscheinlich, was so eine Situation angeht, bisschen mehr Erfahrung habe als die anderen in dem Kader. Weil sie in den letzten Jahren sehr viele rosige Zeiten hatten und ich auf Schalke schon das ein oder andere Wellental durchlebet habe. Ich glaube Joshua hat es richtig gesagt, dass es in den vergagene Wochen eine außergewöhnliche Situation war und der Druck immer größer wurde. Wir haben vor dem Spiel mal nachgeschaut, wann wir in der Budnesliga unseren letzten Heimsieg geholt haben und da haben wir uns beide bisschen erschrocken. Deswgeen ist es schön, dass es heute wieder mit einem Heimsieg in der Bundesliga geklappt hat."

Robert Lewandowski (FC Bayern München): "Ich hab diese Saison kein Problem mehr mit meiner Patellasehne, deswegen kann ich auch hoch springen. Die Power in meinen Beinen ist zurück."

Michael Köllner (Trainer 1. FC Nürnberg): "Ich gratuliere zum Heimsieg, ich gratuliere zu einer starken Leistung - das hatte natürlich auch ein Stück weit mit uns zu tun. Wir haben nicht unser Spiel auf den Platz gebracht, wie wir uns das vorgestellt haben, mit Mut, mit Entschlossenheit, mit einer gewissen Zweikampfwucht. Das 0:1 war schwer zu verkraften, und dann tust du dich natürlich schwer, wenn eine Lawine nach der anderen auf dich rollt. Hintenraus sind wir froh, dass es mit dem 0:3 noch einigermaßen gut ausgegangen ist, aber so brauchen wir nicht unbedingt auftreten."

Sebastian Kerk (1. FC Nürnberg): "Wenn wir mal den Ball hatten, war er gefühlt nach wenigen Sekunden weg. In der zweiten Halbzeit hat Bayern nicht mehr so den Druck ausgeübt, da hatten wir dann die ein oder andere Kontermöglichkeit und können den Anschluss machen. Die zweite Halbzeit war besser, aber immer noch weit weg um zu sagen ‚Wir haben es gut gemacht‘. Wir müssen die Punkte woanders holen."

Fabian Bredlow (1. FC Nürnberg): "Ein Ergebnis, das unterm Strich in Ordnung geht. Wir haben über weite Strecken gut verteidigt, aber durch dumme Fehler haben wir Tore kassiert. Es geht weiter, Freitag haben wir die Chance es besser zu machen."

Georg Margreitter (1. FC Nürnberg): "Wenn man gleich in der Anfangsphase ein unnötiges Tor kassiert, macht es einem das Leben schon schwer. In der ersten Halbzeit haben wir die Bayern zu oft in die Schnittstelle spielen und zu Chancen kommen lassen. Unsere Mannschaft ist da vielleicht auch ein Stück weit zu unerfahren, auf so einer Bühne zu spielen."

Robert Bauer (1. FC Nürnberg): "Wir hatten uns viel vorgenommen, wir haben aber auch eine sehr junge Mannschaft. Für viele war die Ehrfurcht zu groß. In der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, dass wir eine Reaktion gezeigt haben, da haben wir den ein oder anderen Nadelstich setzen können."

Andreas Bronemann (Sportvorstand 1. FC Nürnberg): "Wir waren zu ängstlich, fast schon zu ehrfürchtig."

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