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Transfer-Poker um Werner: Rangnick macht Leipzig Hoffnungen

Transfer-Poker um Werner: Rangnick macht Leipzig Hoffnungen
Von Eurosport

19/04/2019 um 17:55

Ein Abschied von Timo Werner von RB Leipzig scheint mittlerweile sehr wahrscheinlich. Neben dem FC Bayern soll sich nun auch der FC Liverpool für den 23-jährigen Stürmer interessieren. Trainer Jürgen Klopp will laut "Bild"-Zeitung in den Transfer-Poker einsteigen. Doch RB Leipzig sieht sich laut Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick nicht chancenlos. Der Poker um Werner im Überblick.

19. April | Rangnick macht Leipzig Hoffnungen auf Werner-Verbleib

Seit Monaten wird über einen Abschied Timo Werners von RB Leipzig in diesem Sommer spekuliert. Trainer Ralf Rangnick will sich mit dem Thema jedoch vorerst nicht befassen.

15. April | Steigt Liverpool in den Werner-Poker ein?

Eine Verlängerung bei RB Leipzig ist für Timo Werner wohl keine Option. Das bestätigte zuletzt Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Neben dem FC Bayern will angeblich aber auch der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp in den Kampf um den deutschen Nationalspieler einsteigen. Das berichtet jetzt die "Bild".

Die Münchener sollen aber weiterhin Favorit im Transfer-Poker sein. Doch auch Paris Saint-Germain und Real Madrid gelten immer noch als Interessenten für den 23-jährigen Stürmer. Leipzig dürfte sich über das rege Interesse freuen, denn so kann die Ablösesumme noch deutlich in die Höhe schnellen. Bisher war von rund 40 Millionen Euro die Rede.

13. April | Werner will Vertrag nicht verlängern

Ein Wechsel von Timo Werner im kommenden Sommer scheint immer wahrscheinlicher. Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sagte in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels gegen den VfL Wolfsburg gegenüber "Sky":

"Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern. Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte."

Der Vertrag des 23-jährigen Stürmers läuft noch bis 2020, deshalb wird Leipzig ihn wohl schon in diesem Sommer ziehen lassen, um noch eine hohe Ablöse zu erzielen.

3. März | Keine Gespräche mit anderen Vereinen

Die "Sport Bild" hatte am vergangenen Mittwoch über eine Einigung von Werners Berater Karlheinz Förster mit dem FC Bayern über einen Transfer berichtet. Jenes hatte Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick anschließend dementiert.

Zudem erneuerte er seine Haltung, Werner, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft, nicht im kommenden Jahr ablösefrei gehen lassen zu wollen. "Dieses Szenario existiert nicht", hatte der 60-Jährige gesagt.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte am Samstag vor dem Spiel der Leipziger beim 1. FC Nürnberg (1:0), an dem Werner aufgrund einer Erkrankung nicht hatte mitwirken können, etwaige Verhandlungen mit anderen Klubs abgestritten. Bei "Sky" sagte er:

"Es gibt mit keinem anderen Verein eine Austausch, und entsprechend konzentrieren wir uns erstmal auf uns, zusammen mit Timo. "

RB Leipzig will mit Werner gerne verlängern. Sollte dies jedoch nicht geschehen, soll Werner unbedingt 2019 gewinnbringend verkauft werden. Zuvor hatte sich Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz am Rande der Testfahrten der Formel 1 in Barcelona zu Wort gemeldet. "Billig wird der Spieler sicher nicht", sagte der 74-Jährige der Schweizer Zeitung "Blick".

All jene Äußerungen scheinen Bayern-Boss Rummenigge missfallen zu haben: "Ich habe sehr viel Erfahrung in dem Geschäft, und wann immer man so offensiv mit Transfers umgeht wie Rasenball, ist das nicht im Interesse von dem Klub", sagte er.

Video - "Sport-Bild"-Chefredakteur: Diese Spieler hat Bayern sicher

01:08

1. März | Rangnick dementiert Einigung mit Bayern

Für RB Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick ist der Wechsel von Nationalspieler Timo Werner zu Fußball-Rekordmeister FC Bayern München noch längst nicht in trockenen Tüchern. "Eine mögliche Einigung kann es für diesen Sommer unmöglich geben. Dazu müssten wir einverstanden sein. Das sind wir nicht", sagte der 60-Jährige.

Ralf Rangnick gab am Freitag an, in den "letzten Tagen intensive Gespräche" mit Werner-Berater Karl-Heinz Förster geführt zu haben, in denen sich beide Parteien auf "eine gemeinsame Sprachreglung und einen Zeitplan" festgelegt hätten.

Rangnick kann sich nicht vorstellen, dass Werner erst nach der kommenden Saison, wenn dessen Vertrag ausläuft, wechselt und bis dahin weiter für RB spielt. "Dieses Szenario existiert nicht", bekräftigte er:

"Wenn er sich tatsächlich entscheiden sollte, dass er den Verein verlassen will, ist das völlig in Ordnung. Dann sollen sich Vereine im Sommer bei uns melden. Alles andere ist keine Option."

RB möchte gerne mit dem 22-Jährigen verlängern.

Sollte sich Werner dazu entscheiden, seinen Vertrag in Leipzig entgegen der Vorgabe des Klubs zu erfüllen, würde Rangnick auch zu Sanktionen greifen. "Welche Handhabe Vereine haben, da können Sie sich bei anderen Klubs in Europa ja mal schlau machen", sagte er. Zuvor hatten Rangnick und Klub-Chef Oliver Mintzlaff mehrfach angekündigt, nicht mit Werner in ein letztes Vertragsjahr zu gehen, um 2019 eine Ablöse für den Star-Stürmer zu kassieren, falls er nicht verlängert.

28. Februar | Leipzig legt Ablösesumme fest

Der FC Bayern München ist in seinem Bemühen um eine Verpflichtung von Nationalspieler Timo Werner offenbar bereits mit dem Berater des Stürmers von RB Leizpig einig. Das berichtet die "Sport Bild". Leipzig soll sich derweil auf den Abgang des 22-Jährigen eingestellt und sich eine Ablösestrategie überlegt haben - samt Mindestpreis.

Wie die "Bild" erfahren haben will, soll sich RB Leipzig bereits eine Strategie für die Ablöseverhandlungen von Nationalstürmer Timo Werner zurechtgelegt haben. Laut dem Bericht verlangt RB mindestens 40 Millionen Euro für den 22-Jährigen.

Einsteigen wolle Leipzig jedoch mit einer Forderung von 60 Millionen Euro. Angesichts des 2020 auslaufenden Vertrags darf jedoch bezweifelt werden, dass der FC Bayern München, mit dem sich Werner bereits einig sein soll, diese Summe zahlen wird.

Timo Werner (RB Leipzig)

Timo Werner (RB Leipzig)Getty Images

27. Februar | Bayern mit Werner einig?

Glaubt man neuesten Berichten der "Sport Bild", hat sich der FC Bayern bereits mit Karl-Heinz Förster auf einen Wechsel von Timo Werner an die Säbener Straße geeinigt. Der ehemalige Nationalspieler Förster ist neben Werner auch Berater des Bayern-Spielers Niklas Süle.

Allerdings soll Bayern noch kein Angebot für den Nationalspieler abgegeben haben. Damit dürfte aber zu rechnen sein, schließlich läuft Werners Vertrag nur noch bis Juni 2020.

Ein Verkauf im kommenden Sommer bietet den Sachsen dementsprechend die einzig realistische Chance, noch eine relativ hohe Ablöse für ihren Star zu generieren, sollte dieser nicht verlängern wollen.

"Wir haben bei der Vertragsunterschrift klar vereinbart, dass wir mit Timo nicht in ein letztes Jahr ohne Vertragsverlängerung gehen – so ist die Absprache mit seinem Berater immer gewesen", gibt Vorstand Oliver Mintzlaff zu.

Video - Bundesliga 1800: Abteilung Transferattacke - was planen die Bayern?

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