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Werner-Poker: RB Leipzig will zeitnahe Entscheidung

Werner-Poker: RB Leipzig will zeitnahe Entscheidung
Von Eurosport

14/07/2019 um 19:00Aktualisiert 14/07/2019 um 19:03

Die Gerüchte und Berichte über einen Wechsel von RB Leipzigs Timo Werner zum FC Bayern München sind in den vergangenen Wochen abgeflaut. Zuletzt hieß es, die Bayern seien sich über die finanziellen Aspekte unklar. RB-Sportdirektor Markus Krösche hat sich jetzt in der "Bild am Sonntag" zum Stand im Werner-Poker geäußert und eine zeitnahe Entscheidung angekündigt. So sieht es aktuell aus:

Update, 14. Juli: Der Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern München in diesem Sommer ist weiter unsicher. Deshalb will RB Leipzig auch in naher Zukunft eine Entscheidung. Das bestätigte RB-Sportdirektor Markus Krösche in der "Bild am Sonntag":

"Wir werden uns zeitnah noch mal austauschen, dann wird er eine Entscheidung treffen und wir werden jede Entscheidung akzeptieren. Es soll sich aber nicht bis ins Unendliche ziehen, das weiß er."

Werner sei "ein wichtiger Spieler", so Krösche. "Wir hätten gerne, dass er die nächsten Jahre für Leipzig spielt", stellte der 38-jährige klar.

Der Vertrag des deutschen Nationalstürmers geht noch bis Sommer 2020. Damit wäre er im kommenden Jahr ablösefrei zu haben.


11. Juli | Darum stocken die Werner-Verhandlungen

Obwohl sich Timo Werner laut "kicker" längst mit Bayern einig ist, besagt der neue Stand, dass es keinen neuen Stand gibt. Kolportierter Grund: Die Münchner zögern, weil unklar ist, wie groß die finanziellen Mittel sind, um auch Werner zu verpflichten.

Dabei soll der 23-Jährige einer jener Kandidaten sein, die Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Sinne hatte, als er im Frühjahr seinen inzwischen berühmten Satz sprach: "Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben…"

Hoeneß hatte das "größte Investitionsprogramm" der Klub-Geschichte angekündigt, bisher investierte Bayern stattliche 118 Millionen Euro, sucht aber mit Hochdruck einen Flügelstürmer - der Werner nicht ist. Der Doublesieger sei "noch nicht am Ende" mit seinen Transferaktivitäten, betonte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und nannte Bayerns Bereitschaft, "das, was ich als Top-Spieler bezeichnen würde, zu holen".

So droht Leipzig das Horrorszenario: mit Werner in dessen letzte Saison zu starten im sicheren Wissen, dass der Angreifer nicht bleiben will. Und dann für null Euro weiterzieht. "Wir würden ihn sehr gern behalten, aber es gibt keinen neuen Stand", sagt RB-Sportdirektor Markus Krösche.

17. Juni | Rangnick warnt Werner

Timo Werner würde gerne RB Leipzig verlassen und am liebsten zum FC Bayern München wechseln - doch laut Ralf Rangnick gibt es bis dato keinerlei Angebote für den Stürmer. Vor einem Verbleib bei Leipzig, ohne vorher den bis 2020 laufenden Vertrag verlängert zu haben, rät Rangnick dem 23-Jährigen nun sogar öffentlich ab. Das könne nämlich Schwierigkeiten mit den RB-Fans provozieren, so Rangnick.

Ein Transfer ist bislang noch nicht absehbar, wie Rangnick im Interview mit dem "kicker" verriet. Der 60-Jährige ist noch bis Ende Juni Sportdirektor bei RB und bis dahin noch für die Personalie Werner zuständig. Laut Rangnick gibt es aber keinen Verein, mit dem sich der Stürmer einig ist.

Ralf Rangnick und Timo Werner

Ralf Rangnick und Timo Werner Getty Images

"Timo ist auf dem Standpunkt, dass er den Vertrag nicht verlängern will, aber bisher hat sich noch kein Verein gemeldet, der gesagt hat, er wäre mit Timo einig und wolle ihn verpflichten", sagte Rangnick. Werners Vertrag läuft 2020 aus, Stand jetzt wäre er im kommenden Sommer also ablösefrei zu haben.

Dieses Szenario hält Rangnick aber für "keine gute Idee". Daher warnt Rangnick den Stürmer davor, bei Leipzig zu bleiben, ohne zu verlängern: "Das könnte, je nachdem wie seine Leistung ausfällt, auch schwierig werden mit den Fans, was sehr schade wäre, weil er sich bei uns zu einem Publikumsliebling entwickelt hat."

Er setzt sich für einen Verbleib des 23-Jährigen ein. "Meine Meinung ist, dass Timo am allerbesten hierher passt, auch was die Spielweise betrifft. Wenn ich sein Berater oder Vater wäre, würde ich ihm ganz klar raten, hierzubleiben und zu verlängern." Wenn ein großer Klub käme, könne er immer noch wechseln.

Video - Salihamidzic jetzt gefragt: "Wollen einiges tun"

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11. Juni | Bayern-Transfer womöglich erst 2020

Informationen der "Bild" zufolge soll sich der FC Bayern München mit dem Gedanken tragen, Timo Werner erst im Sommer 2020 zu verpflichten.

Vorteil für den Rekordmeister: Da der Vertrag des Stürmers in Leipzig nach der kommenden Saison ausläuft, würde die geschätzte Ablöse von 60 Millionen Euro wegfallen

Klar, dass RB dieses Szenario unter allen Umständen vermeiden will. Für Werner selbst ist die Lage knifflig: Zuletzt bei den beiden Duellen gegen Bayern in Liga und Pokal konnte der Angreifer nicht wie gewohnt glänzen, die Zukunft ist weiter ungewiss.

12. Mai | "Zwei Szenarien" denkbar bei Werner

Die Zukunft von Timo Werner ist weiterhin offen - am Sonntag bei "Sky90" brachte Leipzigs Geschäftsführer jedoch ein wenig mehr Licht ins Dunkel. Er habe sich mit Werners Seite schon vor einiger Zeit darauf geeinigt, "dass es zwei Szenarien gibt: Entweder man verlängert oder man verkauft".

Zwischen den Zeilen ließ er anklingen, dass er an einem neuen Vertrag für Werner arbeite, der dem Spieler erlaubt zu einem bestimmten Zeitpunkt für eine fixe Ablöse zu Bayern zu wechseln.

Bis dahin könnte er sich unter Julian Nagelsmann weiter in Ruhe entwickeln. Außerdem gibt es beim FCB mit Robert Lewandowski einen gesetzten Stürmer und Unruhe, weil nicht klar ist, wer nächste Saison Trainer ist.

"Wir haben mit Bayern über Timo Werner noch nicht gesprochen", behauptete Mintzlaff. "Für uns war jetzt erstmal wichtig, was Timo Werner will." Es sei legitim, dass ein junger Spieler wie Werner sich Zeit für die Entscheidung über seine Zukunft nehme.

19. April | Rangnick macht Leipzig Hoffnungen auf Werner-Verbleib

15. April | Steigt Liverpool in den Werner-Poker ein?

Eine Verlängerung bei RB Leipzig ist für Timo Werner wohl keine Option. Das bestätigte zuletzt Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Neben dem FC Bayern will angeblich aber auch der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp in den Kampf um den deutschen Nationalspieler einsteigen. Das berichtet jetzt die "Bild".

Die Münchener sollen aber weiterhin Favorit im Transfer-Poker sein. Doch auch Paris Saint-Germain und Real Madrid gelten immer noch als Interessenten für den 23-jährigen Stürmer. Leipzig dürfte sich über das rege Interesse freuen, denn so kann die Ablösesumme noch deutlich in die Höhe schnellen. Bisher war von rund 40 Millionen Euro die Rede.

13. April | Werner will Vertrag nicht verlängern

Ein Wechsel von Timo Werner im kommenden Sommer scheint immer wahrscheinlicher. Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sagte in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels gegen den VfL Wolfsburg gegenüber "Sky":

"Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern. Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte."

Der Vertrag des 23-jährigen Stürmers läuft noch bis 2020, deshalb wird Leipzig ihn wohl schon in diesem Sommer ziehen lassen, um noch eine hohe Ablöse zu erzielen.

3. März | Keine Gespräche mit anderen Vereinen

Die "Sport Bild" hatte am vergangenen Mittwoch über eine Einigung von Werners Berater Karlheinz Förster mit dem FC Bayern über einen Transfer berichtet. Jenes hatte Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick anschließend dementiert.

Zudem erneuerte er seine Haltung, Werner, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft, nicht im kommenden Jahr ablösefrei gehen lassen zu wollen. "Dieses Szenario existiert nicht", hatte der 60-Jährige gesagt.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte am Samstag vor dem Spiel der Leipziger beim 1. FC Nürnberg (1:0), an dem Werner aufgrund einer Erkrankung nicht hatte mitwirken können, etwaige Verhandlungen mit anderen Klubs abgestritten.

Bei "Sky" sagte er:

"Es gibt mit keinem anderen Verein eine Austausch, und entsprechend konzentrieren wir uns erstmal auf uns, zusammen mit Timo. "

RB Leipzig will mit Werner gerne verlängern. Sollte dies jedoch nicht geschehen, soll Werner unbedingt 2019 gewinnbringend verkauft werden. Zuvor hatte sich Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz am Rande der Testfahrten der Formel 1 in Barcelona zu Wort gemeldet. "Billig wird der Spieler sicher nicht", sagte der 74-Jährige der Schweizer Zeitung "Blick".

All jene Äußerungen scheinen Bayern-Boss Rummenigge missfallen zu haben. "Ich habe sehr viel Erfahrung in dem Geschäft, und wann immer man so offensiv mit Transfers umgeht wie Rasenball, ist das nicht im Interesse von dem Klub", sagte er.

Video - "Sport-Bild"-Chefredakteur: Diese Spieler hat Bayern sicher

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1. März | Rangnick dementiert Einigung mit Bayern

Für RB Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick ist der Wechsel von Nationalspieler Timo Werner zum FC Bayern München noch längst nicht in trockenen Tüchern. "Eine mögliche Einigung kann es für diesen Sommer unmöglich geben. Dazu müssten wir einverstanden sein. Das sind wir nicht", sagte der 60-Jährige.

Ralf Rangnick gab am Freitag an, in den "letzten Tagen intensive Gespräche" mit Werner-Berater Karl-Heinz Förster geführt zu haben, in denen sich beide Parteien auf "eine gemeinsame Sprachreglung und einen Zeitplan" festgelegt hätten.

Rangnick kann sich nicht vorstellen, dass Werner erst nach der kommenden Saison, wenn dessen Vertrag ausläuft, wechselt und bis dahin weiter für RB spielt. "Dieses Szenario existiert nicht", bekräftigte er:

"Wenn er sich tatsächlich entscheiden sollte, dass er den Verein verlassen will, ist das völlig in Ordnung. Dann sollen sich Vereine im Sommer bei uns melden. Alles andere ist keine Option."

RB möchte gerne mit dem 22-Jährigen verlängern.

Sollte sich Werner dazu entscheiden, seinen Vertrag in Leipzig entgegen der Vorgabe des Klubs zu erfüllen, würde Rangnick auch zu Sanktionen greifen. "Welche Handhabe Vereine haben, da können Sie sich bei anderen Klubs in Europa ja mal schlau machen", sagte er. Zuvor hatten Rangnick und Klub-Chef Oliver Mintzlaff mehrfach angekündigt, nicht mit Werner in ein letztes Vertragsjahr zu gehen, um 2019 eine Ablöse für den Star-Stürmer zu kassieren, falls er nicht verlängert.

28. Februar | Leipzig legt Ablösesumme fest

Der FC Bayern München ist in seinem Bemühen um eine Verpflichtung von Nationalspieler Timo Werner offenbar bereits mit dem Berater des Stürmers von RB Leizpig einig. Das berichtet die "Sport Bild". Leipzig soll sich derweil auf den Abgang des 22-Jährigen eingestellt und sich eine Ablösestrategie überlegt haben - samt Mindestpreis.

Wie die "Bild" erfahren haben will, soll sich RB Leipzig bereits eine Strategie für die Ablöseverhandlungen von Nationalstürmer Timo Werner zurechtgelegt haben. Laut dem Bericht verlangt RB mindestens 40 Millionen Euro für den 22-Jährigen.

Einsteigen wolle Leipzig jedoch mit einer Forderung von 60 Millionen Euro. Angesichts des 2020 auslaufenden Vertrags darf jedoch bezweifelt werden, dass der FC Bayern München, mit dem sich Werner bereits einig sein soll, diese Summe zahlen wird.

Timo Werner (RB Leipzig)

Timo Werner (RB Leipzig)Getty Images

27. Februar | Bayern mit Werner einig?

Glaubt man neuesten Berichten der "Sport Bild", hat sich der FC Bayern bereits mit Karl-Heinz Förster auf einen Wechsel von Timo Werner an die Säbener Straße geeinigt. Der ehemalige Nationalspieler Förster ist neben Werner auch Berater des Bayern-Spielers Niklas Süle.

Allerdings soll Bayern noch kein Angebot für den Nationalspieler abgegeben haben. Damit dürfte aber zu rechnen sein, schließlich läuft Werners Vertrag nur noch bis Juni 2020.

Ein Verkauf im kommenden Sommer bietet den Sachsen dementsprechend die einzig realistische Chance, noch eine relativ hohe Ablöse für ihren Star zu generieren, sollte dieser nicht verlängern wollen.

"Wir haben bei der Vertragsunterschrift klar vereinbart, dass wir mit Timo nicht in ein letztes Jahr ohne Vertragsverlängerung gehen – so ist die Absprache mit seinem Berater immer gewesen", gibt Vorstand Oliver Mintzlaff zu.

Video - Bundesliga 1800: Abteilung Transferattacke - was planen die Bayern?

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