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Amiri über das Bosz-System: "Wenn einer schläft, wird's gefährlich"

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Nadiem Amiri von Bayer 04 Leverkusen

Fotocredit: Imago

VonTobias Hlusiak
12/09/2019 Am 14:25 | Update 12/09/2019 Am 19:19
@THlus

Nadiem Amiri wechselte zu Beginn dieser Saison von 1899 Hoffenheim zu Bayer 04 Leverkusen. Dort trifft der U21-Europameister auf den ehemaligen BVB-Coach Peter Bosz. Der Niederländer überzeugte Amiri in persönlichen Gesprächen von seiner offensiven Fußballphilosophie. "Die passt einfach zu mir", sagt Amiri nun im exklusiven Gespräch mit Eurosport.de. Er erklärt aber auch die Gefahren.

Am Samstag (ab 15:30 Uhr im Liveticker) trifft Bayer Leverkusen in der Bundesliga auf Borussia Dortmund. Beide Teams sind mit sieben bzw. sechs Punkten aus drei Spielen ordentlich in die Saison gestartet. Der Sieger setzt sich ganz oben in der Tabelle fest.

"Ich habe nicht den Eindruck, dass wir schwächer als der BVB sind. Über Dortmund wird viel geredet, wegen der vielen Neuzugänge, das ist klar", sagt Amiri im Interview Eurosport.de und kündigt ein heißes Spiel an:

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Wir wollen aber dort hinfahren, ein gutes Spiel machen und möglichst drei Punkte mitnehmen. Fertig.

Bosz' Treffen mit der BVB-Vergangenheit

Für Amiris neuen Trainer Peter Bosz ist das Aufeinandertreffen mit der Borussia auch ein Duell mit der eigenen Vergangenheit. Vor seiner Zeit in Leverkusen war der Niederländer in der Hinrunde 2018/19 beim BVB beschäftigt.

Sein offensiver Stil brachte ihm viel Applaus ein, führte aber schlussendlich auch zur frühzeitigen Trennung. Bosz hält an dieser Philosophie auch in Leverkusen fest.

Amiri erklärt das System mit einfachen Worten. "Eigentlich ist es ganz einfach. Wenn es alle gut machen, ist es überragend. Wenn einer sich nicht an die Vorgaben hält, wird es gefährlich", sagt der offensive Mittelfeldspieler, der im Sommer mit der U21-Nationalmannschaft das EM-Finale erreichte.

Amiri hat Titelambitionen mit Leverkusen

"Es ist gut, dass der Trainer variabel spielen lässt. In seinem System bist du ja eigentlich kein Achter, wenn du auf der Acht spielst. Man kann die Positionen verschieden ausleben, überall sein."

Das wird in Dortmund erneut zu bestaunen sein. Es soll der nächste Schritt sein, um Amiris große Ambitionen zu erreichen:

Ich bin hierher gekommen, um irgendwann auch Titel zu gewinnen. Ich spüre, dass hier in der Stadt alle eine ähnliche Einstellung haben. Wir gehören in der Bundesliga definitiv nicht zu den Titelkandidaten. Wenn aber alles perfekt läuft, können wir sicherlich auch ganz oben anklopfen. Der Samstag wäre ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen.

Das ganze Interview lesen Sie ab Donnerstagabend auf Eurosport.de. Darin spricht Nadiem Amiri auch über Cristiano Ronaldo, den Traum von der Nationalmannschaft, seine Gründe für den Wechsel zu Bayer Leverkusen und was Bosz dem jetzigen Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann voraus hat.

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