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Sancho denkt an Wechsel: "Hätte ich nichts dagegen"

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Jadon Sancho (Borussia Dortmund)

Fotocredit: Getty Images

VonKatharina Wiedenmann
03/09/2019 Am 08:53 | Update 03/09/2019 Am 09:32

BVB-Star Jadon Sancho ist bei vielen Topklubs heiß begehrt. Nun hat sich der 19-Jährige zu den Gerüchten geäußert und einen Wechsel nicht ausgeschlossen. Sancho sagte bei der englischen Nationalelf zu einem möglichen Transfer in die Premier League: "Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen, aber ich hätte nichts dagegen. Auch La Liga würde mir nichts ausmachen, aber man weiß es einfach noch nicht."

Vor allem Manchester United hatte den Youngster in den letzten Monaten im Visier. Der englische Spitzenklub plant angeblich, Sancho im Winter einen Mega-Deal anzubieten. Ein Angebot dürfte sich dabei nach englischen Medienberichten auf über 100 Millionen Euro belaufen.

Im Sommer 2017 war Sancho für knapp acht Millionen Euro Ablöse von Manchester City nach Dortmund gewechselt. In 60 Spielen für die Borussia erzielte der Rechtsaußen 17 Tore und bereitete 27 Treffer vor.

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Der Vertrag von Sancho beim BVB läuft noch bis 2022, doch ein vorzeitiger Wechsel scheint nach derzeitigem Stand wahrscheinlich.

Sancho prangert Rassismus an

Sancho sieht derweil Rassismus als große Gefahr für den Fußball. "Es muss aufhören. Niemand will Fußball spielen und dabei derart beleidigt werden", sagte der 19-Jährige in Bezug auf die jüngsten Schmähungen gegen Inter Mailands dunkelhäutigen Star Romelu Lukaku.

"Die Liebe zum Sport wird sehr schnell verloren gehen, wenn das nicht aufhört", warnte Sancho, der das Problem keineswegs allein als Internet-Phänomen sieht. "Es geht nicht nur um die Sozial-Netzwerke. Wir sind auch nur Menschen. Viele Menschen denken, wir seien dagegen immun, weil wir berühmt sind, aber wir lieben diesen Sport und wollen einfach nur kicken." Wenn er rassistische Vorfälle sehe, denke er sich:

Warum spiele ich eigentlich Fußball?

Der Belgier Lukaku war am Sonntag im Serie-A-Spiel bei Cagliari Calcio mit Affenlauten beschimpft worden, bevor er einen Elfmeter verwandelte. Zuvor waren mehrere prominente Spieler via Twitter rassistisch beleidigt worden, darunter Frankreichs Weltmeister Paul Pogba (Manchester United).

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