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Darum beneidet Bayern-Boss Rummenigge den BVB

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Karl-Heinz Rummenigge - FC Bayern

Fotocredit: Getty Images

VonRobert Bauer
03/12/2019 Am 21:16 | Update 03/12/2019 Am 21:16

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat zugegeben, dass er den großen Rivalen Borussia Dortmund um deren Stadion, den Signal Iduna Park, beneidet. "Ich hätte gerne das größte Stadion Deutschlands. Es gibt ja eins im Westen, das etwas größer ist", erklärte der 64-Jährige im Rahmen eines Fanklubtreffens in Anlehnung an die Heimstätte des BVB.

Der Signal Iduna Park in Dortmund fasst 81.365 Plätze, während die Münchner Allianz Arena hingegen lediglich Platz für 75.000 Zuschauer bietet.

Wie Rummenigge verriet, hatte Bayern damaliger Präsident Franz Beckenbauer bei den Planungen für die Allianz Arena die Vision, ein Stadion mit Platz für 100.000 Zuschauer zu bauen. Letztlich platzte der Traum des Münchner Urgestein jedoch aufgrund der Koorperation mit dem TSV 1860 München.

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Rummenigge: "Wurden in eine Partnerschaft getrieben"

"Wir wurden damals von der Stadt München in eine Partnerschaft hineingetrieben. Entweder Partnerschaft mit dem Vierzahlen-Verein (1860 München, Anm. d. Red.) oder es gibt keine Genehmigung", erklärte Rummenigge weiter und ergänzte diesbezüglich:

Diese 30.000 mehr hätten damals wahnsinnig viel mehr Geld gekostet - ich schätze 250 Millionen. Das hätte der Vierzahlen-Verein nie und nimmer stemmen können.

Seit 2005 Heimat des FC Bayern: Die Allianz Arena

Fotocredit: SID

Seit dem Zwangsabstieg der Münchner Löwen in die Regionalliga gehört die Alianz Arena ausschließlich dem FC Bayern. Bei der Eröffnung der Arena im Jahr 2005 fasste die 66.000 Plätze. Im Laufe der Jahre wurde die Spielstätte des deutschen Rekordmeisters auf insgesamt 75.000 erweitert.

Eine erneute Aufstockung ist laut Rummenigge mittlerweile jedoch nicht mehr möglich:

Heute würden wir von der Stadt München keine Vergrößerung mehr genehmigt bekommen.

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