Nachdem sich Niko Kovac vor zwei Tagen noch sehr offensiv zu einem möglichen Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern geäußert hatte, relativierte der Coach nach dem 6:1-Sieg seiner Mannschaft im Audi Cup gegen Fenerbahce Instanbul am Dienstagabend seine Aussagen:

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Ich war im Interview vielleicht etwas zu offensiv. Ich habe schon mit Pep gesprochen und ihm die Situation erklärt, weil ich weiß, dass er (Leroy Sané; Anm. d. Red), ein Spieler von Manchester City ist. Pep hat das dann auch verstanden.

Kovac weiter:

Ich möchte mich nicht nur bei Pep, sondern auch beim Klub entschuldigen und werde mich diesbezüglich in der Zukunft zurückhalten.

FC Bayern: Kovac "zuversichtlich" bei Sané

Sané wird bereits seit Wochen mit dem deuschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Zuletzt hatten sowohl "Bild" als auch "Sky" von Fortschritten im Poker um den Nationalspieler berichtet.

Dementsprechend optimistisch hatte sich Kovac in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview in der "ZDF-Sportreportage" gezeigt:

Unsere Vereinsführung ist dort sehr engagiert hintendran. Ich bin sehr zuversichtlich. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können.

Rummenigge rüffelt Kovac wegen Sané-Aussage

Für diese Aussagen fing sich Kovac im Vorfeld des Duells mit Fenerbahce einen öffentlichen Rüffel von Karl-Heinz Rummenigge ein. Die Wasserstandsmeldung seines Trainers habe dem Vorstandsvorsitzenden "nicht gefallen":

Rummenigge am "ZDF"-Mikrofon wörtlich: "Wir haben ein gutes Verhältnis zu Manchester City mit unserem Ex-Trainer Pep Guardiola, und Sané steht dort noch unter Vertrag. Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da."

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