Leon Goretzka weiter: "Weil schlicht und ergreifend das Geld nicht da ist. Bei vielen Vereinen geht es um Existenzen."
In Zeiten von Corona erfahre man allerdings gerade eine große Solidarität. "Mein großer Wunsch ist, dass wir das für die Zeit danach mitnehmen", sagte der 25-Jährige: "Ein, zwei Generationen vor uns war es normal, dem Nachbarn auszuhelfen, ihm etwas zu bringen. Können wir das nicht auch nach Corona weiter beibehalten?"
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Goretzka engagiert sich gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Joshua Kimmich mit der Spendenaktion #WeKickCorona. "Mittlerweile sind es über 3600 Privatspender und über 60 Großspender aus Sport und Kultur. Wir haben über 300 Vereine oder Organisationen mit Spenden bedacht, und es wird immer mehr", sagte Goretzka.
Die Arbeit an dem Projekt sei aber auch eine gewisse Belastung: "Du beschäftigst dich durchgehend mit Themen, die nicht erfreulich sind, mit Sorgen und Leid", sagte Goretzka. "Umso schöner ist es, die Ergebnisse zu sehen und in der Lage zu sein, helfen zu können. Das ist ein absolutes Privileg."
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