Kovac fügte allerdings auch an, dass er nicht wisse "wie schnell das geht oder nicht geht". Wie schon Karl-Heinz Rummenigge, der gestern bereits von einem zu erwartenden Domino-Effekt sprach, betonte auch der Cheftrainer, dass der Markt "erstmal loslegen" müsse.

Was die Kadergröße angeht, ist Kovac noch nicht vollends glücklich. Aktuell stehen ganze 17 Feldspieler in der Profi-Mannschaft des FC Bayern, darunter junge Spieler wie Jann-Fiete Arp, Lukas Mai oder Alphonso Davies: "Wir hatten letztes Jahr einen Kader mit 19 Feldspielern und dann haben sich am Anfang drei Spieler schwer verletzt. Man muss als Trainer vom Worst-Case ausgehen", so Kovac.

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Boateng noch immer Teil der Mannschaft

In Sachen Verkauf von Jérôme Boateng hielt sich der 47-Jährige bedeckt. Der ehemalige Nationalspieler habe laut Kovac Chancen, nach Saisonstart auch zu spielen:

Klar gibt es Spieler, die überlegen, wegzugehen. So lange diese Spieler hier bei uns sind, werden sie von jedem Mitarbeiter so behandelt, als ob sie diejenigen sind, die spielen werden. Man darf niemanden abschreiben.

Rummenigge stichelt: Nicht Hummels - das ist der beste deutsche Innenverteidiger

Mit Mats Hummels hat bereits einer der Stamminnenverteidiger der vergangenen Spielzeit den Verein verlassen. Eine Entscheidung, die der 30-Jährige nach Gesprächen mit der Vereinsführung getroffen hat. Kovac erklärt:

Mats hat das richtig gut gemacht, vor allem in der Rückrunde. Uli Hoeneß hat das auch schon gesagt. Wir haben mit Nicklas Süle einen Stammspieler der Nationalmannschaft und mit Lucas Hernández einen Neuzugang, den wir in der Innenverteidigung sehen. Klar, Konkurrenzkampf ist gut. Mats war jedoch der Meinung, dass er diesem aus dem Weg gehen wollte. Das Ergebnis ist, dass er jetzt beim BVB spielt.
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