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Sané-Transferpoker: ManCity erteilt angeblich Wechselfreigabe

Sané-Transferpoker: ManCity erteilt angeblich Wechselfreigabe
Von Eurosport

Vor 7 Stunden

Leroy Sané hat von Manchester City offenbar die Freigabe für einen Wechsel im Sommer erhalten. Das berichtet die englische Zeitung "Daily Star". Durch die drohende Sperre in der Champions League wollen die Engländer nun angeblich einige Spieler verkaufen, um daraus Einnahmen zu generieren. Der FC Bayern München gilt weiter als wahrscheinlichster Abnehmer des 24-Jährigen. Der Stand im Sané-Poker.

Update vom 21. Februar: Leroy Sané hat von Manchester City offenbar die Freigabe für einen Wechsel im Sommer erhalten. Das berichten mehrere englische Medien, darunter die Zeitung "Daily Star".

Durch die drohende Sperre in der Champions League wollen die Engländer nun angeblich einige Spieler verkaufen, um daraus Einnahmen zu generieren. Eine Verlängerung von Sanés Vertrag, der 2021 ausläuft, sei für die Verantwortlichen daher keine Option mehr.

Trainer Pep Guardiola habe sich dagegen bis zuletzt für eine Ausweitung des Vertrages eingesetzt. City-Boss Khaldoon Al Mubarak plant laut der Berichte bei einem Verkauf von Sané mit Einnahmen von rund 95 Millionen Euro. Durch die fehlenden Einkünfte im Europapokal könnten die "Skyblues" angeblich bis zu 170 Millionen Euro verlieren.

Als wahrscheinlichster Abnehmer des deutschen Nationalspielers gilt weiterhin der FC Bayern München.


Will Manchester City Gnabry als Tausch?

18. Februar: Laut "SunSport" will der FC Bayern München Leroy Sané im Sommer unter Vertrag nehmen. Doch Manchester City will dafür Serge Gnabry als Tauschspieler haben.

Es ist kein Geheimnis, dass City-Trainer Pep Guardiola Serge Gnabry beobachtet und von den Leistungen des 24-Jährigen beeindruckt ist. Deswegen wird der 24-Jährige bei den Citizens sogar als möglicher langfristiger Ersatz für Sané angesehen.

Gnabry spielte in seiner Karriere bereits einige Zeit in der Premier League - bei West Brom und beim FC Arsenal. 2016 wechselte er dann von Arsenal in die Bundesliga zu Werder Bremen. 2018 kam der deutsche Nationalspieler von der TSG Hoffenheim zu den Münchnern, sein Vertrag ist noch bis 2023 datiert.

Laut "Sport-Bild"-Reporter Christian Falk ist ein Tauschgeschäft jedoch keine Option für Bayern.


Kehrtwende bei den Bayern-Bossen?

17. Februar: Kommt es zu einer Kehrtwende bei Leroy Sané und dem FC Bayern München? Ein Transfer im Sommer galt lange Zeit als wahrscheinlich. Bislang hieß es, dass sowohl der Flügelspieler als auch der deutsche Rekordmeister einen Deal im Sommer anstreben. Doch nun sind sich die Verantwortlichen des FC Bayern München laut "kicker" "längst nicht ohne jeden Zweifel einig", ob der 24-Jährige unter allen Umständen verpflichtet werden muss.

Laut dem Fachmagazin hatten die Bayern vor dieser Saison von der Sané-Partei zwar eine Absichtserklärung über einen Wechsel erhalten, eine "vertragliche Bindung" lasse sich davon aber nicht ableiten. Außerdem hat zu dieser Zeit noch die David-Beckham-Agentur "DB Ventures Limited" Sanés Interessen vertreten, derzeit ist "Lian Sports" damit beauftragt. Daher sei eine neue Verhandlung sowieso notwendig.

Allzu groß scheint die Konkurrenz für den FC Bayern nicht zu sein. Laut "kicker" gebe es keine anderen Sané-Interessenten. In dem halben Jahr, in der Beckhams Agentur Sané vertrat, soll es von Manchester City nie ein Angebot zu einer Vertragsverlängerung gegeben haben. Der 24-Jährige hat bei den Citizens noch einen Vertrag bis 2021.

Der Transfer könnte vor allem aufgrund der hohen Ablöseforderung von Manchester City platzen. Denn der FC Bayern muss im Sommer auf einigen Positionen aufrüsten und daher in mehrere Transfers investieren.


Spricht die ManCity-Strafe für die Bayern?

15. Februar: Leroy Sané und der FC Bayern München - es knistert weiter. Der Transfer im Sommer gilt als wahrscheinlich. Sané möchte sich wohl weiterhin dem FC Bayern München anschließen. Der Flügelspieler wäre angeblich gern schon im Winter nach München gekommen, wie die "Sport Bild" berichtet.

Die jüngsten Entwicklungen um den Ausschluss Manchester Citys aus der Champions League seien nicht ausschlaggebend für seine Entscheidung, begünstigen einen Transfer zum FC Bayern allerdings, wie das Blatt schreibt.

Erst ab April kann der FC Bayern wieder mit Sanés Berater über einen Wechsel verhandeln.


Hamann rät Bayern von Sané-Transfer ab

7. Februar: Dietmar Hamann hat dem FC Bayern München gegenüber "Bild" von einer Verpflichtung von Manchester-City-Star Leroy Sané abgeraten. Für den 46-Jährigen birge der Charakter des Ex-Schalkers jede Menge Konfliktpotenzial. Das würden nicht zuletzt seine ständigen Beraterwechsel zeigen. Hamann empfiehlt den Münchnern stattdessen zwei Alternativen aus der Bundesliga.

Der ehemalige Bayern-Profi und aktuelle "Sky"-Experte Dietmar "Didi" Hamann hat dem deutschen Rekordmeister von einem Kauf von Leroy Sané mit deutlichen Worten abgeraten.

Gegenüber "Bild" sagte Hamann, ihm würden die "Alarmglocken schrillen", wenn ein Trainer wie Pep Guardiola, der als der beste der Welt gelte, "so einen Spieler mit so einem Talent nicht mehr in seinen Reihen haben will".

Zudem habe der Spieler trotz seines jungen Alters nun schon mehrfach seinen Berater gewechselt. Den Bayern könne das nicht entgangen sein, so Hamann weiter.

"Sané ist keine 20 mehr. Und er scheint in Manchester sein eigenes Ding zu machen."

Für Hamann seien die bajuwarischen Millionen anders besser angelegt: "Einen Spieler für 100 Millionen zu holen, wo ich nicht weiß, benimmt er sich oder nicht – da kann ich den Havertz haben, wo ich weiß, der wird alles tun, um erfolgreich zu sein."

Aber auch ein Regal unter der Kategorie Sané/Havertz könne der FC Bayern bedenkenlos zuschlagen:

"Wenn du dann noch einen Außenspieler brauchst, da schaue ich nach Bremen, der Rashica, der wäre mit Sicherheit eine sehr viel günstigere Option, und der würde es auch tun. Du hast ja mit Coman und Gnabry zwei Granaten. Die halte ich für genauso gut wie Sané."

Zuletzt war Rashica im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den BVB (3:2) erfolgreich, als er das zwischenzeitliche 3:1 erzielte. In dieser Saison erzielte der 23-Jährige in 19 Pflichtspielen für Werder zehn Tore und legte vier weitere auf.


Kündigungsfrist der neuen Berateragentur

5. Februar: Die Verhandlungen des FC Bayern München mit ManCity-Star Leroy Sané sollen laut "Sport Bild" vor allem aus einem bestimmten Grund ins Stocken geraten sein.

Nach dem Beraterwechsel des 24-Jährigen zum Jahresende gibt es angeblich eine Kündigungsfrist über drei Monate. Erst nach dieser darf die neue Agentur "Lian Sports" offenbar mit Verhandlungen beginnen - egal ob mit Manchester City oder einem anderen Verein.

Zuvor stand Sané bei der Berater-Agentur von David Beckham unter Vertrag, soll nach Informationen der "Sport Bild" allerdings nicht mit dem für ihn zuständigen Berater Dave Gardener zufrieden gewesen sein. Damit können die Münchener wohl erst Anfang April mit neuen Verhandlungen beginnen.

Eine positive Nachricht gibt es aus Sicht des FC Bayern aber angeblich auch: Wie das Fachmagazin berichtet, soll der deutsche Nationalspieler betont haben, weiterhin nach München wechseln zu wollen.


Guardiola äußert sich zu Sané

2. Februar: "Die letzte Info, die ich habe, ist die, dass wir ihm vor langer Zeit ein Angebot gemacht haben. Und das hat er die ganze Zeit über nicht angelehnt", sagte Guardiola auf einer Pressekonferenz, "seitdem habe ich nichts anderes gehört."

Klingt als wäre ein Sané-Verbleib bei den Skyblues nicht unwahrscheinlich.


Havertz hat Priorität

30. Januar: Fix ist offenbar gar nichts mehr im Werben um Leroy Sané. Nachdem sich der deutsche Flügelspieler wohl doch nicht mehr sicher ist, ob er sich dem FC Bayern überhaupt anschließen möchte, muss der Rekordmeister überlegen: Was tun, wenn Sané nicht kommt?

Laut "Bild" soll in diesem Fall der Transfer von Kai Havertz von Bayer Leverkusen oberste Priorität haben. Wenn Sané schon nicht kommt, soll der zweite Großtransfer nicht auch noch schief gehen. Ivan Perisic und Philippe Coutinho könnten zudem doch länger in München bleiben als geplant, denn was wäre einfacher, als zwei zu halten, die ohnehin schon da sind? Der Kroate zeigte zudem starke Leistungen in den vergangenen Spielen, Coutinho wird Flick wohl ganz genau beobachten in den kommenden Wochen.


Sané zweifelt angeblich an Wechsel

29. Januar: Leroy Sané ist angeblich ins Zweifeln gekommen. Wie "Bild" berichtet, ist sich der 24-Jährige nicht mehr sicher, ob er zum FC Bayern wechseln möchte. Nach seiner Verletzung war ein Wechsel im Sommer geplatzt. Im Winter nun hatte der FC Bayern Abstand genommen von einem Transfer, um für den Sommer erneut zu verhandeln.

Sané hätte es angeblich als Vertrauensbeweis gesehen, wenn sich der FC Bayern auch im Winter um ihn bemüht hätte. Zudem würde der Wechsel seiner Berateragentur den Transfer nicht gerade einfacher machen. Laut "Bild" ist Bayerns Vorstandsboss vom Beraterwechsel auch nicht gerade begeistert.


Rummenigge spricht über Vorgehen bei Sané-Transfer

Update vom 28. Januar: Der FC Bayern hat sich ja fest vorgenommen, nicht mehr offen über die Transferwünsche zu sprechen. Dass Leroy Sané der absolute Wunschspieler des Rekordmeisters ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erklärte deshalb zumindest oberflächlich die Strategie, wie Sané nach München gelotst werden soll.

In einem Interview mit "tz" und "Merkur" sagte er zunächst: "Grundsätzlich möchte ich über einen Spieler, der noch für eineinhalb Jahre bei Manchester City unter Vertrag steht, keinen Kommentar abgeben." Danach erklärte er aber: "Sollten wir noch Interesse haben – was ich nicht ausschließe – werden wir zuerst mit dem Club sprechen, um von Anfang an eine freundschaftliche Gesprächsatmosphäre zu schaffen."

Klingt, als wäre das Interesse noch immer groß - die Vorsicht allerdings auch. Die Vorsicht vor zu laut herausposaunten Wünschen.


Sané trennt sich offenbar von Berater Beckham

18. Januar: Leroy Sané hat offenbar seine Berater-Agentur "DB Ventures Limited", die von David Beckham geführt wird, verlassen. Der Grund sollen Unstimmigkeiten zwischen Agentur und Spieler gewesen sein. Das berichten "Sport1" und "Sport Bild" übereinstimmend.

Stattdessen habe sich der deutsche Nationalspieler der Agentur "LIAN Sports" angeschlossen, welche unter anderem auch Jérôme Boateng, Ante Rebic und Luka Jovic betreut. Nach Informationen von "Sport1" wurde Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits über den Agentur-Wechsel informiert. Auch die "Bild" berichtet schon von ersten Kontakten zwischen den Münchenern und "LIAN Sports" rund um die beiden Chefs Fali Ramadani und Nikola Damjanac.

An dem Wunsch Sanés, zum FC Bayern zu wechseln, soll sich dagegen nichts verändert haben. Der Agentur-Wechsel könnte stattdessen sogar ein Vorteil sein, behauptet die "Bild". "LIAN Sports" und Ramadani sind nämlich dafür bekannt, alles zu tun, um den Transfer eines wechselwilligen Spielers zu ermöglichen. Aus diesem Grund soll auch Boateng im vergangenen Jahr zu der Berater-Agentur gewechselt sein.


Hat Sané dem FC Bayern bereits zugesagt?

17. Januar: Gestern noch schrieb die englische Zeitung "Metro", dass Manchester City Sané offenbar in jedem Fall behalten möchte. Auch der Flügelstürmer selbst soll nicht abgeneigt sein. Nun behauptet "Sport-Bild"-Chef Christian Falk, dass der 24-Jährige dem FC Bayern München bereits zugesagt hätte.

Falk bezeichnete die Infos der "Metro" als "not true".

Sanés Vertrag beim Premier-League-Klub endet 2021. Die Ablösesumme sei allerdings weiterhin offen.


Schaut Bayern doch in die Röhre? Woran der Sané-Deal hakt

16. Januar: Leroy Sané und der FC Bayern - das ist für einige schon jetzt ein fixer Deal. Fix ist der Deal aber offenbar keineswegs, wie nun die englische Zeitung "Metro" berichtet.

Sané habe demnach noch immer eine Vetragsverlängerung seines Klubs Manchester City vorliegen - und soll nicht abgeneigt sein, diese bald zu unterschreiben. Denn der 24-Jährige ist wohl sehr angetan davon, wie sich sein Verein in den vergangenen Monaten während seiner Verletzungspause um ihn gekümmert hat.

Auch spiele im Entscheidungsprozess eine Rolle, welchem der beiden Vereine Sané größere Chancen einräumt, in den nächsten Jahren mit ihm die Champions League zu gewinnen.

Sané fehlt noch immer, soll aber Anfang Februar in das Teamtraining zurückkehren. Sein Vertrag beim Premier-League-Klub endet 2021.


Nasenspray spielte bei Sané-Verletzung angeblich eine Rolle

10. Januar: Hat sich Leroy Sané das Kreuzband gerissen, weil ManCity-Mitspieler Riyad Mahréz ein Nasenspray benutzt hat? Diese kuriose Behauptung stellt das Sportportal "The Athletic" auf.

Demnach war der deutsche Nationalspieler überhaupt nicht für einen Einsatz im Community Shield gegen den FC Liverpool am 4. August 2019 vorgesehen.

Mahréz nutzte allerdings im Vorfeld der Begegnung ein Nasenspray, das von den City-Ärzten zuvor nicht auf verbotene Wirkstoffe getestet werden konnte. Trainer Pep Guardiola soll daraufhin auf eine Aufstellung des 28-Jährigen verzichtet haben, um eine mögliche Sperre zu vermeiden.

Somit kam Sané zum Einsatz - und verletzte sich nach nur wenigen Minuten folgenschwer am Kreuzband. Wie "The Athletic" weiter berichtet, stand ein Wechsel des 23-jährigen Flügelstürmers zum FC Bayern zu dem Zeitpunkt unmittelbar bevor. Doch dann kam der Kreuzbandriss dazwischen und verhinderte eine finale Einigung.


Sané und Co.: Salihamidzic nimmt Stellung

Ähnlich sieht die Lage bei Leroy Sané aus. Am deutschen Nationalspieler von Manchester City waren die Münchner bereits im vergangenen Sommer interessiert. Dann verletzte sich der Angreifer im englischen Supercup gegen den FC Liverpool (5:4 n.E.) am Kreuzband. Auch hier ist bezüglich eines Winterwechsels laut Salihamidzic noch nichts entschieden: "Wir sprechen nicht über Spieler, die bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen."


"Er fühlt sich unglaublich gut": Guardiola kündigt Sané-Comeback an

7. Januar: Leroy Sané hatte sich zu Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zugezogen. Der Star von Manchester City könne aber laut Trainer Pep Guardiola bald wieder mit der Mannschaft trainieren.


Winter-Transfer vorerst vom Tisch

26. Dezember: Leroy Sané soll sich laut "Sport Bild" für einen Wechsel in der Winter-Transferperiode ausgesprochen haben. Nun kommt es zu einer Kehrtwende im Poker um den Nationalsspieler, wie der "Daily Star" berichtet. Demnach könne City-Coach Pep Guardiola auch in der Rückrunde nach Sanés Verletzungspause mit dem Ex-Schalker planen.

Nachdem sich auch die Verantwortlichen des Rekordmeisters nicht klar zu einer Januar-Verpflichtung des 23-Jährigen positionierten, wie sie es im Sommer taten, scheint ein Transfer nach München vorerst vom Tisch.


Bayern hält sich Winter-Transfer von Sané offen

21. Dezember: Denkt der FC Bayern München ernsthaft über einen Transfer von Leroy Sané in der Winterpause nach? Bisher hielten sich die Verantwortlichen sehr bedeckt - so auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem Hinrunden-Abschluss gegen den VfL Wolfsburg.

"Es ist nicht gut über Spieler von anderen Klubs zu sprechen", sagte Salihamidzic bei "Sky". Und:

"Wir werden uns alle Optionen offen lassen auf dem Transfermarkt, aber es wird wohl nicht viel passieren."

Löw würde sich über Sané-Transfer zu Bayern freuen

18. Dezember: Bundestrainer Joachim Löw hat sich wohlwollend über einen möglichen Wechsel des Nationalspielers zum deutschen Rekordmeister geäußert. "Er hat viele Besonderheiten, eine ganz eigene Spielweise.

"Die Bundesliga muss schauen: Im internationalen Ranking ist sie in den letzten Jahren schon etwas zurückgefallen. Sané würde die Attraktivität der Bundesliga hochhalten."

Sané macht Schritt Richtung Comeback

16. Dezember: Leroy Sané macht bei Manchester City den nächsten Schritt in Richtung Comeback. Nach seinem Kreuzbandriss kehrte der 23-Jährige am Montag auf den Rasen zurück. Bis zur Rückkehr in den Kader von Manchester City dauert es allerdings noch.

Der FC Bayern München verfolgt derweil alle Genesungsschritte des Flügelstürmers haargenau.

Etwas mehr als vier Monate nach seinem am 4. August im englischen Supercup erlittenen Kreuzbandriss stand Leroy Sané bei Manchester City am Montag wieder auf dem Rasen.

"First pitch session done", schrieb der deutsche Nationalspieler in seiner Instagram-Story zu einem Bild, das offenbar den Kabinenboden und seine Füße in Fußballschuhen zeigte: "Erstes Rasen-Training erledigt."

Welche Übungen Sané auf dem Trainingsplatz absolvierte, ist jedoch unklar - und wohl nur ein erster Schritt in Richtung Genesung. Ein Sané-Comeback war zuletzt realistischerweise für Februar angepeilt worden.

Möglicherweise spielte Sané aber auch nicht mehr für ManCity - im unwahrscheinlichen Fall, dass der FC Bayern in der Winterpause zuschlägt und Sané verpflichtet.

Zuletzt hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" Transfers in einer Größenordnung von 125 Millionen Euro - soviel in etwa soll Manchester City für Sané fordern - für die Zukunft zumindest nicht kategorisch ausgeschlossen.

"Wir werden so eine Entscheidung nie an einer einzigen, plakativen Summe festmachen", sagte Hainer: "Man muss immer das gesamte Transfervolumen und einen gewissen Zeitrahmen miteinander in Verbindung setzen. Man muss sehen, welchen Bedarf wir im Kader haben, wie die Situation am Transfermarkt aussieht und welche Mittel wir einsetzen wollen. Dann muss man abwägen und von Fall zu Fall entscheiden."

Beim FC Bayern werde man jedoch "alles tun, was es braucht, um die Mannschaft so wettbewerbsfähig zu halten, dass sie die Meisterschaft und die Champions League gewinnen kann". Also: Sané verpflichten?!


Sommer-Transfer? Bayern bei Sané angeblich optimistisch

11. Dezember: Im Poker um Leroy Sané macht sich der FC Bayern München offenbar weiter Hoffnungen auf einen Transfer im kommenden Sommer. Nach Informationen der "Sport Bild" sei man optimistisch, dass sich ein Wechsel in wenigen Monaten realisieren lässt.

Der deutsche Nationalspieler, der aktuell immer noch wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt, weigert sich scheinbar weiterhin seinen bis 2021 laufenden Vertrag bei Manchester City zu verlängern. Damit dürfte ein Transfer im Sommer 2020 deutlich wahrscheinlicher werden.

Die Münchner hoffen laut des Berichts dabei auch auf ihren Unterhändler Giovanni Branchini. Dieser soll wohl versuchen, die Ablösesumme auf unter 100 Millionen Euro zu senken.

Branchini spielte schon bei mehreren Transfers der Münchner eine wichtige Rolle, so auch bei Lucas Hernández, der im Sommer 2019 nach München kam. Auch die Zusammenarbeit von den Bayern mit Pep Guardiola soll Branchini 2013 perfekt gemacht haben.


Sané-Wechsel zum FC Bayern: Der Plan nimmt offenbar Gestalt an

27. November: Leroy Sané bleibt nach Informationen von "goal.com" das Haupttransferziel des FC Bayern München. Allerdings: Ein Wechsel soll erst im kommenden Sommer stattfinden.

Der deutsche Rekordmeister habe sich bereits zu Gesprächen mit Spielerbeater Giovanni Branchini getroffen, der den Deal einfädeln soll. Sané laboriert derzeit noch immer an seinem Kreuzbandriss, in der laufenden Saison absolvierte er erst ein Pflichtspiel für Manchester City.


Mega-Gehalt für Sané bei Bayern?

18. November: Ein Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München könnte näher rücken, zumindest wenn man englischen Medien Glauben schenkt. Wie der englische "Mirror" nämlich berichtet, soll der deutsche Rekordmeister den zur Zeit verletzten Spieler von Manchester City mit einem Mega-Gehalt locken.

Rund 23 Millionen Euro könnte Sané demnach pro Jahr verdienen, sollte er zum FC Bayern wechseln. Damit würde der deutsche Nationalspieler auf einen Schlag zum Spitzenverdiener in München werden.

Als Ablöse sind nun laut "Mirror" zudem um die 105 Millionen Euro im Gespräch.


Kein Tausch mit Coman - Salihamidzic schon in England?

18. November: Nachdem am Wochenende zahlreiche Medien in England über ein Tauschgeschäft zwischen dem FC Bayern München und Manchester City spekulierten, berichtet die "tz" nun, dass die Münchner aktuell kein Interesse daran haben, Kingsley Coman in naher Zukunft abzugeben.

Der 23-Jährige steht noch bis 2023 beim FC Bayern unter Vertrag und soll nach seiner Entwicklung in der letzten Zeit in München bleiben. Dennoch könnte Bewegung in die Sache Sané kommen.

Laut "Bild" sollen sich Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe am Mittwoch in England befunden haben. Weshalb genau, ist aber nicht klar. Der FC Bayern wollte sich dazu nicht äußern.


Stoiber: Bayern steht mit Sané in Kontakt

13. November: Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern München, hat im Interview mit der "Sport Bild" über den Stand im Werben um Leroy Sané gesprochen. Dabei erklärte der ehemalige bayerische Ministerpräsident:

"Es gab die Diskussion um Sané. Durch die unglückliche Verletzung und die Operation hat sich das erst mal zerschlagen."

"Man wird sehen, wie sich der Kontakt entwickelt", meinte Stoiber im Hinblick auf einen erneuten Abwerbungsversuch der Münchner. Er habe aber "großes Vertrauen in die sportliche Führung", stellte der 78-Jährige klar: "Wenn sie einen Transfer dieser Größenordnung vorschlagen, dann ist das begründet."

Laut "Sport Bild"-Autor Christian Falk habe Stoiber ihm gegenüber allerdings auch bestätigt, dass weiterhin Kontakt zu Sané bestehe. Der Klub peile weiter eine Sané-Verpflichtung an.

Im vergangenen Sommer wurde in diversen Medien in England und Deutschland über eine Ablösesumme von bis zu 149 Millionen Euro spekuliert. Dann kam allerdings die schwere Verletzung des deutschen Nationalspielers dazwischen, der wegen eines Kreuzbandrisses mindestens bis Frühling 2020 ausfällt.

Stoiber sagte abschließend zur möglichen Höhe der Transfersumme: "Wir wissen, was verlangt wurde, wie die Summe nach oben getrieben wurde."


Insider glaubt an Sané-Wechsel

11. November: Nachdem die Gerüchte um Leroy Sané zuletzt etwas weniger wurden, soll ein Transfer aktuell wieder wahrscheinlicher sein. Der englische Reporter Sam Lee, der als Topquelle für Manchester City gilt, berichtet, dass die Chancen auf einen Wechsel deutlich angestiegen sind.

Der aktuell verletzte deutsche Nationalspieler könnte demnach im kommenden Sommer nach München gehen. Denn obwohl ManCity den Vertrag mit Sané gerne verlängern würde, peilt dieser offenbar weiter einen Transfer an.

Der Vertrag des 23-Jährigen läuft aber nur noch bis 2021. Damit sind die Engländer fast gezwungen den jungen Deutschen im Sommer 2020 abzugeben, um noch eine Ablöse zu generieren. Deshalb sei die Verhandlungsbasis für die Münchner besonders gut. Laut "The Athletic" könnten sich die beiden Vereine sogar schon im Winter auf einen Transfer einigen.

Laut Lee haben die "Skyblues" auch schon einen potentiellen Nachfolger für Sané ins Auge gefasst: Real Sociedads Mikel Oyarzabal. Sané wiederum fällt wegen eines Kreuzbandrisses mindestens bis Frühjahr 2020 aus.


Manchester City hat Wechsel angeblich zugestimmt

21. Oktober: In den möglichen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern kommt scheinbar wieder Bewegung. Wie "Teamtalk" berichtet, soll Manchester City bereit sein, den Angreifer nach München abzugeben. Nach seinem Kreuzbandriss wird Sané erst wieder Anfang des kommenden Jahres auf dem Platz erwartet.

Ein Wechsel würde dann im Sommer stattfinden. Rund 100 Millionen Euro soll der 21-Jährige kosten. Der Sinneswandel von ManCity soll daran liegen, dass man mit Mikel Oyarzabal einen Ersatz im Visier hat.

Der 22-Jährige steht bei Real Sociedad unter Vertrag und gilt als perfekter Nachfolger von Sané. Zudem macht sich der Klub wohl berechtigte Hoffnungen, den Spanier unter Vertrag nehmen zu können.


Beratertreffen zwischen Sané und Bayern?

9. Oktober: Das Interesse des FC Bayern an Manchester Citys Leroy Sané scheint nicht beendet. Wie die "Sport Bild" erfahren haben will, traf sich Giovanni Branchini, der oft als Unterhändler für den FC Bayern München tätig ist, in der vergangenen Woche mit Sanés Berater David Gardner.

Branchini soll demnach den Wechsel des aktuell verletzten deutschen Nationalspielers vorantreiben. Das Management von Sané wollte auf Nachfrage dazu keinen Kommentar abgeben, schreibt die "Sport Bild".

Direkte Verhandlungen zwischen Sané und dem FC Bayern sind nicht möglich, da die Münchner laut der FIFA-Statuten dazu das Einverständnis von Manchester City benötigen würden.


Hoeneß bestätigt Bayern-Interesse an Sané

27. September: Dass Leroy Sané im Sommer ein heißes Thema beim FC Bayern München war, bestätigte Bayern-Präsident Uli Hoeneß nun offen im englischsprachigen Podcast "Planet Fútbol" des amerikanischen Magazins "Sports Illustrated".

"Wir waren sehr interessiert an ihm, haben Gespräche mit ihm geführt", sagte Hoeneß. Nach der Verletzung musste man jedoch zurückstecken. Für das kommende Transferfenster sei hingegen alles offen.


FC Bayern angeblich weiter an Sané dran

5. September: Der Kreuzbandanriss, den Leroy Sané im Community Shield erlitt, verhinderte den Wechsel zum FC Bayern in diesem Sommer. Doch die Münchener wollen anscheinend noch nicht aufgeben. Das zumindest behauptet die britische "Sun".

Demnach sind die Bayern bereit, im Wintertransferfenster einen neuen Versuch zu starten. Ob Manchester City dann aber zu einem Transfer bereit ist, bleibt offen.


Verletzter Sané: Tolle Geste der Teamkollegen

Sané hatte sich in der Community-Shield-Partie gegen Liverpool das Kreuzband angerissen und fehlt voraussichtlich bis Februar.


FC Bayern nimmt Abstand von einer Verpflichtung

16. August: Der FC Bayern München hat sich nach der schweren Verletzung, die sich Leroy Sané im Community Shield gegen den FC Liverpool zugezogen hat, im Transferpoker um den deutschen Nationalspieler erstmal zurückgezogen. Auf Nachfrage von Journalisten, ob man Sané trotz dessen Verletzung und bevorstehender OP verpflichten werde, sagte Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge:

"Nein, jeder weiß, was eine Kreuzband-Operation bedeutet und was die Ausfallzeit betrifft."

Operiert wird Sané Berichten zufolge in Innsbruck bei Spezialist Christian Fink. Mit dem FC Bayern habe die Auswahl des Arztes laut Rummenigge aber "nichts zu tun": "Das würden wir uns nicht anmaßen", so der 63-Jährige und weiter:

"Der Spieler ist ein Spieler von Manchester City. Und wenn er das so entschieden hat, ist das eine Entscheidung von ihm, möglicherweise in Absprache mit der ärztlichen Abteilung der Nationalmannschaft."

Zuletzt wurden auch die Bayern-Profis Corentin Tolisso und Lucas Hernández nach schweren Knieverletzungen bei Fink in Innsbruck operiert.


Leroy Sané hat sich am rechten Kreuzband verletzt

8. August: Leroy Sané hat sich eine Verletzung am rechten Kreuzband zugezogen und muss operiert werden. Das gab Manchester City am Donnerstagnachmittag bekannt. Sané hatte sich die Verletzung am Samstag im englischen Community Shield gegen den FC Liverpool zugezogen.


Hat Sané seine Teamkollegen von Wechselwunsch informiert?

6. August: Wie "The Athletic" berichtet, soll sich Sané nun selbst zu seiner Zukunft geäußert haben. Laut dem Bericht habe der 23-Jährige seine Mannschaftskollegen bei Manchester City informiert, dass er den Klub verlassen und zum FC Bayern München wechseln wolle.

"The Athletic" zufolge laufen jedoch noch intensive Verhandlungen bezüglich der Ablösesumme. Manchester City fordere offenbar eine Ablösesumme in Höhe von 146 Millionen Euro, bisher war von 110 Millionen Euro die Rede. Beim Rekordmeister soll Sané ein Jahresgehalt von bis zu 18 Millionen Euro erhalten.

Fest steht anscheinend, dass Sané vom FC Bayern einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2024 vorgelegt bekommt - logisch, denn so kann Bayern die Ablöse über fünf Jahre "abschreiben".


Sané-Schock im Supercup

4. August: Leroy Sané musste im Community Shield gegen den FC Liverpool (1:1, 4:3 i.E.) wegen einer Knieverletzung bereits in der 13. Minute ausgewechselt werden. Der Flügelspieler hatte sich zuvor in einem Zweikampf mit Trent Alexander-Arnold das rechte Knie verdreht und musste minutenlang auf dem Rasen behandelt werden. Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Pep Guardiola zur Verletzung seines Spielers.


Man City fordert Mega-Ablöse für Sané

2. August: Am Donnerstagabend hatten "Bild" und "kicker" übereinstimmend berichtet, dass Leroy Sané sich für einen Transfer zum FC Bayern München entschieden habe und für knapp 100 Millionen Euro an die Isar wechseln soll. Laut englischen Medien ist die Summe, für die Manchester City bereit sei, den deutschen Nationalspieler ziehen zu lassen, allerdings deutlich höher.

Einem Bericht des "Telegraph" zufolge liegt die Schmerzgrenze der Citizens bei 150 Millionen Euro. Zudem habe der Klub laut Quellen der britischen Tageszeitung bisher kein Signal von Sané erhalten, dass dieser City gerne verlassen möchte. Der FC Bayern wollte auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Duell mit dem BVB nicht auf das Thema eingehen, entsprechende Fragen wurden abgeblockt:

Die Informationen zum Thema Höhe der Ablösesumme decken sich mit einem Bericht der "Manchester Evening News", die gar eine Summe von knapp 159 Millionen Euro in den Raum stellt. Auch die "Sun" berichtet von einem Preisschild von rund 160 Millionen Euro.

Pep Guardiola geht derweil weiter von einem Verbleib von Leroy Sané aus. "Ich habe schon oft gesagt, dass ich unmöglich einen Spieler überzeugen kann zu bleiben, wenn er gehen will. Aber der Spieler hat mir nichts gesagt. Er ist unser Spieler, und wir wollen, dass er bleibt", sagte Guardiola am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Duell gegen den FC Liverpool.

City wollte den 2021 auslaufenden Vertrag mit dem 23-Jährigen auch weiter verlängern. "Wir haben ihm zuletzt einen Vertrag angeboten. Vor ein paar Monaten waren wir schon weit, aber jetzt sieht es ein bisschen anders aus", sagte Guardiola, der sich von dem Thema zunehmend genervt zeigte: "Ich habe diese Fragen nun schon häufig beantwortet."

Die öffentliche Bemerkung von Niko Kovac, er sei beim Werben um Sane "sehr zuversichtlich", nahm Guardiola dem Bayern-Trainer indes nicht übel. "Ich bin nicht enttäuscht. Zunächst, weil ich die meisten von ihnen kenne. Ich weiß, wie diese Welt funktioniert. Ich bin ziemlich sicher, dass sie das die meiste Zeit nicht als Angriff gemeint haben", sagte der ehemalige Bayern-Trainer.


Sané hat sich wohl entschieden - FC Bayern dementiert

1. August: Nach "kicker"-Informationen sollen sich die offensiven Bemühungen des FC Bayern im Werben um Leroy Sané ausgezahlt haben. Demnach hat sich der 23-Jährige für einen Transfer zum deutschen Rekordmeister entschieden.

Sané soll bei den Münchnern einen langfristigen Vertag unterzeichnen. In dem Bericht ist von vier oder fünf Jahren die Rede. Als Ablöse wird die Bundesliga-Rekordsumme von 100 Millionen Euro genannt. Der FC Bayern dementierte die Meldung jedoch am Donnerstagabend via Twitter.


Rummenigge rüffelt Kovac wegen Sané-Aussagen

31. Juli: Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge betonte zuletzt, "keine Wasserstandsmeldungen" mehr zum Stand bei potentiellen Neuzugängen wie Sané abgeben zu wollen. Trainer Niko Kovac musste sich daraufhin entschuldigen, weil er im "ZDF" kundgetan hatte, davon auszugehen, "dass wir ihn bekommen können". Gemeint war Sané. Diese Aussagen hatte Rummenigge "nicht gefallen".

Dem Vernehmen nach fürchtete er um das "sehr gute Verhältnis" zu den Verantwortlichen von Manchester City, die pikiert auf Bayerns wiederholte (öffentliche) Wortmeldungen zur Causa Sané reagiert haben sollen.


Puma lockt offenbar mit Bonus

30. Juli: Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern ist weiter unsicher. Nun könnte "Puma", der neue Ausrüster von Manchester City, den Münchnern einen Strich durch die Rechnung machen.

Wie die "Manchester Evening News" berichtet, lockt der Ausrüster den deutschen Nationalspieler mit einem Bonus über 1 Millionen Pfund (ca. 1,1 Mio. Euro), sollte er bei ManCity bleiben und künftig in "Puma"-Schuhen auflaufen.

Seit diesem Sommer ist "Puma" Trikotsponsor bei den Skyblues. Aktuell steht Sané noch bei Konkurrent "Nike" unter Vertrag.


Kovac bei Sané "sehr zuversichtlich"

28. Juli: Der FC Bayern hat sein öffentliches Werben um Leroy Sané intensiviert. Cheftrainer Niko Kovac äußerte sich nun in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der "ZDF-Sportreportage" über einen möglichen Transfer des 23-Jährigen zum deutschen Rekordmeister:

"Unsere Vereinsführung ist dort sehr engagiert hintendran. Ich bin sehr zuversichtlich. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können."

Kovac weiter:

"Wir wollen einen Hochkaräter holen. Leroy ist ein toller Fußballer, der das in England, aber auch in der Nationalmannschaft bewiesen hat. Den möchten wir."

Die "Bild" berichtete zuletzt, dass der FC Bayern bezüglich Sané erste Verhandlungen mit Manchester City begonnen habe.


Coman würde sich über Sané-Transfer freuen

26. Juli: Im Wechsel-Theater um Leroy Sané geht es noch nicht wirklich vorwärts. Nun hat sich mit Kingsley Coman aber ein weiterer Bayern-Star zu einem möglichen Transfer des deutschen Nationalspielers geäußert. Im Interview mit der "Bild" meinte der Franzose:

"Wir können sicherlich den einen oder anderen Außenspieler noch gut gebrauchen. Ich finde Sané top, er ist ein super Spieler. Ich hoffe natürlich, dass er kommt."

Nach den Abgängen von Franck Ribéry und Arjen Robben haben die Münchner zwei Spieler weniger für die Außenbahnen zur Verfügung.


Guardiola überrascht mit Aussage zu Sané-Wechsel

25. Juli: Pep Guardiola, Trainer von Leroy Sané bei Manchester City, überraschte nun während der Asientour seines Klubs mit einer Aussage über den Flügelspieler. Er sagte nach dem Spiel gegen Kitchee SC: "Wir wollen ihn, wir wollen, dass er bleibt. Aber es liegt nicht in meiner Hand. Die Entscheidung liegt bei ihm. Wenn er gehen will, kann er gehen."


Gespräche zwischen Bayern und Sané-Beratern?

23. Juli: Kommt der FC Bayern seinem Ziel näher? Den Münchnern ist angeblich ein erster Schritt in Richtung Sané-Verpflichtung gelungen. Nach Informationen von "Sky" hat der Rekordmeister Kontakt mit Leroy Sané und dessen Berater-Team aufgenommen und erste Gespräche geführt.

Außerdem sei Manchester City mittlerweile bereit, mit dem Rekordmeister zu verhandeln. Die mögliche Ablösesumme soll dabei im dreistelligen Millionenbereich liegen. Das jüngste Angebot einer Vertragsverlängerung bei den Citizens hat der 23-Jährige laut "Sky" abgelehnt.


FC Bayern wartet auf Sané-Entscheidung

5. Juni: Der FC Bayern München bemüht sich um Leroy Sané von Manchester City. "Wir haben kein Angebot abgegeben. So weit ist es noch lange nicht", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zur "Sport Bild". Erst müsse sich "der Spieler entscheiden, ob er sich vorstellen kann, zum FC Bayern zu kommen. Wenn dies der Fall ist, gehen wir mit City in konkrete Verhandlungen", sagte Rummenigge.

Und weiter: "Der Spieler ist der wichtigste Faktor. Offenbar hat sich Leroy noch nicht entschieden, Hasan Salihamidzic führt hier die Gespräche." Laut "Sport Bild" würde City-Coach Pep Guardiola einen Verkauf des Linksaußen billigen. Rummenigge findet Sané "spannend, sowohl von der fußballerischen Qualität als auch als Typ".


Hoeneß hält Wechsel für "unwahrscheinlich"

3. Juni: Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hält einen Transfer von Nationalspieler Leroy Sané zum Rekordmeister inzwischen für nahezu ausgeschlossen. "Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt. Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", sagte Hoeneß (67) dem "kicker".

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach Sanés Klub Manchester City eine erste Bayern-Offerte über 80 Millionen Euro abgelehnt habe. Der Nationalspieler ist bis 2021 an Englands Meister gebunden, eine Gehaltserhöhung auf fast neun Millionen Euro (inklusive Boni) soll Sané zum Bleiben bewegen.

Ferner soll City laut "Mirror" verärgert über das öffentlich geäußerte Interesse der Bayern-Bosse Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge gewesen sein.


Erstes Bayern-Angebot angeblich zu niedrig

30. Mai: Der FC Bayern München buhlt um Leroy Sané von Manchester City und hat dem Vernehmen nach auch schon ein erstes Angebot abgegeben - offenbar mit wenig Erfolg. Wie der englische "Guardian" berichtet, hat City die 80-Millionen-Euro-Offerte der Münchner abgelehnt. So würde Trainer Pep Guardiola seinen Flügelflitzer gerne behalten. Sané selbst zögert jedoch weiter mit einer Vertragsverlängerung.


FC Bayern bästätigt Interesse an Leroy Sané

27. Mai: Tritt Leroy Sané die Nachfolge der scheidenden Franck Ribéry und Arjen Robben beim FC Bayern München an? Mit Serge Gnabry und Kingsley Coman verfügen die Münchner bereits über zwei junge Flügelflitzer mit dem Potenzial zur Weltklasse, hinzu kommt das kanadische Versprechen der Zukunft Alphonso Davies.

Dennoch betonte Rummenigge im Rahmen der Meisterfeier auf dem Marienplatz, dass das Hauptaugenmerk im Transfer-Sommer auf den Außenbahnen liege. Das derzeit heißeste Gerücht in diese Richtung: Leroy Sané.

Angesprochen auf einen möglichen Wechsel des City-Stars, erklärte der Bayern-Boss am Sonntag:

"Ich kann das heute nicht seriös beantworten. Man darf nicht vergessen, dass er einen Zweijahresvertrag hat und Manchester City kein Verein ist, der wegen Bedürftigkeit Spieler verkaufen muss. Es wird schwierig."

Für ihn sei vor allem wichtig, dass "der Spieler überzeugt sein muss, dass er mit Bayern München einen Klub hat, wo er Spaß und Laune hat, Fußball zu spielen".

Das letzte Wort dürfte hier noch längst nicht gesprochen sein. Wie der "Daily Mirror" berichtet, möchte Manchester City Sané keineswegs kampflos angeben. Seit Monaten ziehen sich bereits Verhandlungen, den bis 2021 laufenden Vertrag zu verlängern. Nun soll ein Angebot zur Gehaltsverdopplung für ein Umdenken beim 23-Jährigen sorgen.

Sollte es allerdings weiterhin zu keiner Einigung zwischen den Skyblues und dem Spieler kommen, sei City angeblich erst ab einem Angebot in Höhe von umgerechnet 113 Millionen Euro bereit, einem Wechsel an die Säbener Straße zuzustimmen.

Für den FC Bayern wäre das nach der Verpflichtung von Lucas Hernández (80 Millionen Euro) von Atlético Madrid ein neuer Transferrekord. Zwar hatte Präsident Uli Hoeneß nach dem letzten Bundesliga-Spiel gesagt, dass er nicht glaube, dass die Summe von 80 Millionen Euro nochmal überschritten werde. Man sei schließlich nicht "bei Monopoly".

Am Sonntag klang das - mit Sané am Horizont - schon anders. Sportdirektor Hasan Salihamidzic solle mit konkreten Vorschlägen kommen, dann würde man sich in der Vereinsspitze auch konkret damit beschäftigten, sagte Hoeneß.

Dass Sané mit dem Gedanken spielt, den englischen Meister zu verlassen, ist für Teamkollege Ilkay Gündogan alles andere als überraschend. "Wenn Spieler seiner Klasse das eine oder andere Mal nicht spielen, ist es inzwischen ja zur Normalität geworden, dass es automatisch Wechselgerüchte gibt", betonte er gegenüber "Sport Bild".

Allerdings verwies er auch auf die Aussagen seines Coaches Pep Guardiola, wonach der Klub Sané unbedingt halten wolle. Und wenn nicht? "Ich kenne Leroy sehr gut und weiß genau, dass er sich überall durchsetzen kann und auch wird", ist sich Gündogan sicher.

Fakt ist: Bayern würde Sané gerne zurück in die Bundesliga holen. Fakt ist aber auch: Manchester City wird seinen Offensiv-Star nicht ohne weiteres abgeben. Sané widerum verschlechtert seine Verhandlungsposition gegenüber ManCity nicht, wenn er mit einem Bayern-Angebot wedeln kann.

Es bahnt sich also eine echte Geduldsprobe für den FCB an – Ausgang offen.