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Darum will Havertz angeblich nicht zum FC Bayern

Darum will Havertz angeblich nicht zum FC Bayern
Von Eurosport

26/03/2020 um 11:13Aktualisiert 26/03/2020 um 12:04

Die Gerüchte um einen Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern München reißen auch inmitten der Corona-Krise nicht ab. Doch wie der "kicker" nun berichtet, könnte es möglicherweise doch nicht dazukommen. Denn der deutsche Nationalspieler selbst soll einen Transfer zum deutschen Rekordmeister aus einem ganz bestimmten Grund zur Zeit nicht bevorzugen. Der aktuelle Stand im Havertz-Poker.

Update vom 26. März: Die Gerüchte um einen Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern München reißen nicht ab. Wie der "kicker" nun aber berichtet, könnte es vielleicht doch nicht dazukommen.

Denn der Nationalspieler selbst soll einen Transfer zum deutschen Rekordmeister zur Zeit nicht vorziehen. Laut der Fachzeitschrift ist Havertz vor allem kein Fan der "Münchner Ellenbogengesellschaft", bei der es auch abseits des Platzes regelmäßig Positionskämpfe gebe.

Nach Informationen von "Goal.com" hat sich der Leverkusener bisher noch nicht entschieden, wie es in Zukunft für ihn weitergeht. Möglicherweise könnte es aber ein ähnliches Modell wie bei RB-Star Timo Werner geben. Der Stürmer verlängerte im vergangenen Sommer seinen Vertrag bei den Leipzigern bis 2023, kann aber wohl dank einer festgelegten Ablösesumme schon vorher wechseln.

Ähnlich könnte es nun bei Havertz laufen, der sich laut "kicker" durchaus einen Verbleib bei Bayer Leverkusen vorstellen kann. Für eine vertraglich aufgestellte Transfersumme von 100 Millionen Euro könnte der 20-Jährige dann erst im kommenden Jahr wechseln. Neben den Bayern sollen auch der FC Liverpool und FC Barcelona Interesse an Havertz haben.

Zu teuer - bleibt Havertz bei Leverkusen?

25. März: Dass der FC Bayern München Interesse an einer Verpflichtung von Kai Havertz von Bayer Leverkusen hat, ist kein Geheimnis. Doch aufgrund der Corona-Pandemie und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Konsequenzen könnte es zu einem Umdenken kommen.

Denn Bayer Leverkusen will laut einem Bericht der "Sport Bild" an der Ablösesumme von 100 Millionen Euro festhalten, darunter werde erst gar nicht verhandelt. Fraglich ist, ob der deutsche Rekordmeister aktuell bereit ist, diese hohe Summe zu zahlen.

Havertz hat bei Bayer Leverkusen noch einen Vertrag bis 2022 und der Klub habe dem Bericht zufolge keinen Druck, den Offensivspieler bereits dieses Jahr abzugeben. Demnach sei eine weitere Saison in Leverkusen eine ernsthafte Option.

Ein zusätzlicher Grund, der für einen Verbleib in Leverkusen spricht, ist, dass sich Havertz super mit der Mannschaft verstehe und ein gutes Verhältnis zu Trainer Peter Bosz habe.

Ballack warnt Havertz vor Wechsel zum FC Bayern

3. Februar: Kai Havertz steht beim FC Bayern München auf dem Wunschzettel für den Sommer. Während die Bayern-Verantwortlichen von einem möglichen Havertz-Transfer überzeugt zu sein scheinen, sieht es Michael Ballack eher skeptisch. Er selbst wechselte 2002 von Bayer Leverkusen zum deutschen Rekordmeister und spielte danach vier Jahre für die Münchner. Der 43-Jährige sagte im Interview mit "Sport 1":

"Havertz braucht noch Zeit. Er braucht auch die Robustheit, mental für den FC Bayern präpariert zu sein. Ich habe meine Zeit in Leverkusen damals auch gebraucht. Havertz muss nun genau auf seine Entwicklung schauen. Über seine fußballerischen Qualitäten brauchen wir nicht zu reden, denn er ist ein Topspieler. "

Ballack ist der Meinung, dass eine mögliche Verpflichtung auch mit der Zukunft von Philippe Coutinho zusammenhänge. Er sagte: "Ich will da keine Empfehlungen abgeben, aber unabhängig davon: Wenn die Bayern perspektivisch handeln und man weiterhin den Anspruch hat, die besten deutschen Spieler zu holen, dann muss Havertz geholt werden."

Medienberichten zufolge will Bayer Leverkusen rund 130 Millionen Euro, um Havertz bereits im Sommer abzugeben. Der 20-Jährige hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2022.


Liverpool angeblich bereit für Rekord-Angebot

Update vom 15. Januar: Dass Kai Havertz sich auf die Zettel vieler Vereine gespielt hat, ist kein Geheimnis mehr. Der FC Liverpool scheint jetzt aber ernst zu machen.

Laut "Mundo Deportivo" will Jürgen Klopp den 21-Jährigen nach Liverpool locken. Auch die von Leverkusen geforderte Ablöse soll die Reds nicht abschrecken. Angeblich will die Werkself 125 Millionen Euro, um Havertz bereits im Sommer abzugeben. Sein Vertrag läuft noch bis 2022. Damit würde er Virgil van Dijk als Rekordtransfer bei Liverpool ablösen. Der Niederländer hatte rund 85 Millionen Euro gekostet.

Neben dem FC Bayern München gilt auch Manchester United als Kandidat, doch der Klub soll sich auf die Verpflichtung von Bruno Fernandes konzentrieren wollen.


Sieben Vereine buhlen offenbar um Havertz

Update vom 27. November: Kai Havertz ist heiß begehrt. Es gilt gemeinhin als ausgemacht, dass der 20 Jährige seinen Klub Bayer 04 Leverkusen im kommenden Sommer verlässt.

Wie die "Bild" nun berichtet, will sich der Nationalspieler in den kommenden Wochen entscheiden. Die Frage lautet: Welches Trikot trägt der Offensivspieler ab Juli 2020. In der Verlosung sind neben dem FC Bayern - dessen Interesse als verbrieft gilt - sechs weitere europäische Schwergewichte.

Havertz' Berater führen konkrete Gespräche mit dem FC Liverpool, FC Chelsea, Manchester City, Manchester United und Real Madrid. In de Bericht heißt es weiter, Leverkusen verlange für sein Juwel 130 Millionen Euro Ablöse.


Havertz spielt in Spanien vor

6. November: Mit dem Auftritt von Bayer Leverkusen bei Atlético Madrid spielt Kai Havertz am frühen Dienstagabend auch für die spanischen Top-Klubs vor.

Neben Real Madrid werden auch der FC Barcelona und Gegner Atlético genauer hinschauen.

Atlético-Coach Diego Sirmeone schwärmte bereits vor der Partie: "Er ist fantastisch, er ist großgewachsen und kopfballstark. Er hat einen Zauberfuß und kann auch auf mehreren Positionen spielen."

Große Chancen werden Atlético auf den 20-Jährigen aber nicht eingeräumt. Laut "Bild" laufe bei Havertz alles auf eine Entscheidung zwischen FC Bayern München, Real Madrid und FC Barcelona hinaus.

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