Nouri ergänzte: "Über seine persönlichen Beweggründe vermag ich nicht zu urteilen." Der ehemalige Werder-Trainer wird die Hertha im Kellerduell beim SC Paderborn am Samstag (ab 15:30 Uhr im Eurosport-Liveticker) als Chefcoach betreuen.

Nouri war von Klinsmann als Co-Trainer in den Trainerstab berufen worden. Ein eigener Rücktritt war für den 40-Jährigen aber keine Option. "Für uns war klar, dass wir unsere Vertragspflichten erfüllen wollen. Wir haben eine Verantwortung gegenüber dem Verein", sagte Nouri, der dennoch weiter den Kontakt zu Klinsmann halten will: "Er braucht erstmal Zeit, die Dinge einzuordnen. Warum sollte es in Zukunft keinen Kontakt geben? Wir haben gut im Team zusammengearbeitet."

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Neuzugang Cunha wohl erstmals im Kader

Seinen Spielern traut Nouri zu, nach der turbulenten Woche eine Reaktion auf dem Platz zu zeigen. Er sagte:

Die Mannschaft ist sehr konzentriert und hat in den Einheiten sehr gut mitgezogen. Ich gehe davon aus, dass alle bereit sind.

Im Kader dürfte erstmals auch der brasilianische Neuzugang Matheus Cunha stehen, seine Spielberechtigung ist seit Freitagmorgen offiziell.

Nouri steht in Paderborn erstmals seit November 2018 als Cheftrainer an der Seitenlinie. Zuletzt hatte er den damaligen Zweitligisten FC Ingolstadt verantwortlich betreut. Vereinsübergreifend wartet er seit 21 Ligaspielen auf einen Sieg als Chefcoach. Sein bislang letzter Erfolg war ein 2:0-Sieg mit Werder Bremen am 29. April 2017 - ausgerechnet gegen Hertha.

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(SID)

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