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Preetz kontert Klinsmann-Vorwurf: "Es hat nie ein Gespräch darüber gegeben"

Preetz kontert Klinsmann-Vorwurf: "Es hat nie ein Gespräch darüber gegeben"

13/02/2020 um 14:02Aktualisiert 13/02/2020 um 15:36

Hertha BSC hat sich auf einer Pressekonferenz mit Geschäftsführer Sport Michael Preetz, Präsident Werner Gegenbauer und Investor Lars Windhorst zum Rücktritt von Trainer Jürgen Klinsmann geäußert. "Es war natürlich ein Schock", erklärte Gegenbauer. "Ich denke, er bereut die Entscheidung", ergänzte Windhorst, der zudem klarstellte, dass Klinsmann nicht in den Aufsichtsrat zurückkehren werde.

"Aufgrund der Art und Weise, wie Jürgen Klinsmann sich verabschiedet hat, ist eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellbar", erläuterte Windhorst.

Preetz äußert sich zu Klinsmann-Vorwurf

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Preetz bezog zu dem Vorwurf auf der Pressekonferenz Stellung:

"Es hat nie ein Gespräch darüber gegeben, dass ich möglicherweise nicht auf der Bank sitzen soll. Es hat einen inhaltlichen Dissenz darüber gegeben, welche Kompetenzen ein Cheftrainer in der Bundesliga haben soll? Natürlich hat er die völlige Freiheit bei Aufstellung und Taktik, das ist klar. "

Preetz betonte, dass er sich als "Teamplayer" sehe. "Aber in jedem Unternehmen muss es einen geben, der das letzte Wort hat. Und das sind bei uns Ingo Schiller und ich. Das ist zu beachten und letztlich auch nicht verhandelbar."

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Der Verein und Klinsmann hätten sich "darauf verständigt, dass er als Trainer alle Kompetenzen hat, die ein Bundesliga-Trainer eben bekommt", so Preetz.

Die Zusammenarbeit mit dem 52-Jährigen sollte zunächst bis Saisonende laufen. "Es gab von Jürgen Anfang des Jahres dann Zeichen, dass er gerne länger bleiben würde." Es sollte anders kommen...

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