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Trapp erklärt PSG-Abschied: "Ich wollte im Verein bleiben"

Trapp erklärt PSG-Abschied: "Ich wollte im Verein bleiben"

10/09/2019 um 10:11Aktualisiert 10/09/2019 um 10:36

Kevin Trapp wechselte nach einjähriger Leihe zurück zu Eintracht Frankfurt. Jetzt sprach der Keeper als Gast im "Canal Football Club" darüber, wie sein Abschied von PSG ablief. Trapp gestand: "Die Konkurrenz mit Alphonse (Aréola, d. Red.) war nicht neu, er hat mich nicht gestört, denn ich wollte im Verein bleiben, das war mein Ziel." Warum er sich für Frankfurt entschied, erklärte Trapp auch.

Vor allem der Wechsel im Amt des PSG-Sportdirektors hatte damit etwas zutun, so der 29-Jährige. Zunächst sei mit dem bis Juni 2019 tätigen Sportdirektor Antero Henrique und Trainer Thomas Tuchel besprochen worden, nach der Saison 2018/19 wieder nach Paris zurückzukehren.

"Es war klar, dass ich zurückkommen würde. Zu Beginn der Vorbereitung ließ mich der Trainer wissen, dass es einen Wettbewerb zwischen Alphonse und mir geben würde und wir am Ende der Vorbereitung sehen, wer spielen würde", erzählte Trapp.

Trapp über Wechsel nicht enttäuscht

Im Sommer 2019 kam allerdings Leonardo zurück zu PSG und ersetzte Henrique als Sportdirektor bei den Franzosen. "Ich wusste, dass der Verein andere Ideen hat und einen anderen Torhüter sucht", sagte der Keeper dazu:

"Für mich war es ziemlich klar. Am Ende sagten wir uns, es wäre vielleicht besser, wenn ich gehe."

Daraufhin wechselte Trapp für rund sieben Millionen Euro Ablöse zurück zur Eintracht, wo er bereits von 2012 bis 2015 gespielt hatte. PSG wiederum holte Keylor Navas von Real Madrid, Aréola ging auf Leihbasis zu den Spaniern. Enttäuscht sei er über seinen Abschied von PSG nicht unbedingt, so Trapp weiter.

Durch seine Zeit bei einem derart ambitionierten Klub habe er gesehen, "wie ich meine Ziele erreichen konnte. Ich bin jetzt in einem wachsenden Klub, den ich bereits sehr gut kenne."

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