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Trainer und Manager unterstützen Tönnies

Trainer und Manager unterstützen Tönnies
Von Eurosport

13/08/2019 um 15:55Aktualisiert 13/08/2019 um 16:13

Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat nach seinen rassistischen Aussagen Unterstützung von prominenten Vertretern aus der Bundesliga erhalten. "Clemens hat eine Aussage getätigt, die nicht geht. Er hat sich in der Wortwahl vergriffen. Was jetzt mit ihm gemacht wird, halte ich nicht für in Ordnung. Er wird ja regelrecht geschlachtet", sagte Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel.

Tönnies habe einen "schweren Fehler" gemacht. Diesen Fehler habe er "eingestanden und sich entschuldigt", sagte Friedhelm Funkel in der "Rheinischen Post". "Es bringen Leute mit einem Samurai-Schwert Menschen um. Da wird zwei Tage drüber berichtet, dann ist es vergessen. Wir müssen alle ein bisschen runterkommen."

Zustimmung erhielt Funkel von Max Eberl, Armin Veh und Simon Rolfes. "Er hat etwas gesagt, was man nicht sagen soll. So etwas sagt man nicht und das weiß er. Wenn ein Satz sein ganzes Leben kaputt macht und er nicht mehr auftreten kann, dann ist das maßlos übertrieben", sagte Kölns Manager Veh.

Eberl und Rolfes fordern: "Es muss weitergehen"

Gladbachs Sportdirektor Eberl betonte, dass "die Empörung auch bei uns da war". Man müsse einem Menschen die Möglichkeit geben, "wieder aufzustehen." Leverkusens Sportdirektor Rolfes pflichtete ihm bei. "Wenn man Fehler macht, muss es auch weitergehen können", sagte der Ex-Nationalspieler.

Tönnies hatte bei der Festveranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn eine Rede zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" gehalten. Der Schalke-Boss empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."

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