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McKennie will weiter protestieren: "... dann muss ich das tun"

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Weston McKennie will weiter gegen Rassismus kämpfen

Fotocredit: SID

VonEurosport
03/06/2020 Am 08:57 | Update 03/06/2020 Am 14:24

Weston McKennie will weiter gegen Polizeigewalt und Rassismus protestieren und mögliche Strafen in Kauf nehmen. Er werde dem getöteten Afroamerikaner George Floyd seine "Anerkennung zollen", sagte der Schalke-Profi dem US-Magazin "Forbes": "Wenn ich die Konsequenzen dafür tragen muss, dass ich meine Meinung äußere, meine Gefühle äußere, für das aufstehe, an das ich glaube, dann muss ich das tun."

McKennie hofft zudem darauf, dass auch weiße Profis den Protest unterstützen.

"Es wäre großartig zu sehen, wenn auch weiße Fußballer demnächst mitmachen und auf dem Feld ein Zeichen setzen", sagte er bei "Sport1": "Niemand sollte sich davor scheuen, seine Stimme zu erheben. Es ist nämlich völlig egal, ob Weißer oder Schwarzer - die Botschaft bleibt die gleiche."

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McKennie berichtete, dass Schiedsrichter Felix Zwayer ihn während des Spiels aufgefordert habe, die Armbinde mit der Aufschrift "Justice for George" abzunehmen.

Er habe sich geweigert. "Es gibt eine Regel in der Liga, dass du keine politischen Botschaften verbreiten sollst. Wenn du dies wirklich als politische Botschaft sehen willst, dann weiß ich nicht, was ich sagen soll", erklärte der 21-Jährige: "Die Liga predigt immer: Sag nein zu Rassismus. Also dachte ich, das wäre kein Problem."

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McKennie kündigte an, über die sozialen Netzwerke ein Video zu verbreiten, in dem Polizeigewalt gegen Schwarze zu sehen sei. Darin sollen auch andere Sportler zu Wort kommen.

Der Schalker hatte wie mehrere andere Bundesligaprofis am Pfingstwochenende Gerechtigkeit für Floyd gefordert. Der 46-Jährige war vor einer Woche in Minneapolis bei einem brutalen Polizeieinsatz zu Tode gekommen. Die Tat löste Proteste in vielen US-Städten aus, es kam zu schweren Krawallen.

(SID)

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