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Wirbel beim DFB: Drei Top-Schiris sollen durch Leistungstest gefallen sein

Wirbel beim DFB: Drei Top-Schiris sollen durch Leistungstest gefallen sein

11/07/2019 um 13:07Aktualisiert 11/07/2019 um 15:01

Drei Bundesliga-Schiedsrichter sollen durch den DFB-Leistungstest gefallen sein. Wie "Bild" und "kicker" berichten, haben Deniz Aytekin, Tobias Welz und Marco Fritz allesamt ihr Zeitlimit bei Sprints überschritten. Die drei FIFA-Referees müssen in die Nachprüfung - ebenso Manuel Gräfe, Bibiana Steinhaus, Benjamin Brands sowie Sören Storks, die krankheits- bzw. verletzungsbedingt beim Test fehlten.

Die Sprint-Prüfung sieht vor, dass eine 40-Meter-Strecke sechsmal in maximal 6,0 Sekunden absolviert werden muss.

Welz hatte sich vor einigen Wochen einen Zeh gebrochen; der vom DFB als Schiedsrichter des Jahres prämierte Aytekin zog sich laut "Bild" eine leichte muskuläre Verletzung zu und wird wie folgt zitiert: "Die Limits waren sonst nie ein Problem für mich. Der Boden war nass, ich bin ausgerutscht."

Auf der Langstrecke (zehn 400-Meter-Stadionrunden mit insgesamt 40 Intervall-Läufen) sollen zudem die Assistenten Frederick Assmuth und Norbert Grudzinski an den Richtlinien gescheitert sein.

Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich sagt zur "Bild"-Zeitung:

"In der Tat ist bei den Prüfungen nicht alles ganz optimal gelaufen. Auch das Thema Verletzungen wird uns in naher Zukunft beschäftigen. Wir müssen und werden ein Konzept entwickeln, wie wir vor allem muskuläre Probleme verhindern können."

Die Nachprüfung ist für 8. August angesetzt, einen Tag vor Beginn der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde. Ohne bestandenen Test sind die Schiedsrichter für den Auftakt zur 3. Liga (19. Juli), der 2. Liga (26. Juli) und im Pokal gesperrt.

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