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Was Werner aus seiner Bayern-Aussage gelernt hat

Was Werner aus seiner Bayern-Aussage gelernt hat

11/09/2019 um 17:32

Über die Zukunft von Timo Werner war lange Zeit spekuliert worden und er war immer wieder mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der 23-Jährige sagte gegenüber der "Sport Bild", dass er seine Aussage, in dem er einen möglichen Wechsel zum FC Bayern andeutete, bereue und erklärte, dass er in Zukunft bei solchen Themen "eher schweigen" werde.

Im Dezember hatte Timo Werner nach einem Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München gesagt:

"Wenn man bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es eigentlich nur einen Verein, zu dem man wechseln kann."

Mittlerweile bereue er die Aussage. Er hätte im Interview erwähnt, dass es zum damaligen Zeitpunkt neben den englischen und spanischen Topklubs in Deutschland quasi nur einen Verein für ihn gäbe. Anschließend sei in den Medien allerdings nur die Aussage zu Bayern hervorgehoben - und jene zu den anderen Klubs einfach weggelassen worden. Werner zieht seine Lehren:

"Wir möchten immer ehrliche, authentische Spieler, aber im Endeffekt lehrt mich der Vorgang, eher zu schweigen. "

Im August einigte sich Werner mit RB Leipzig auf einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2023. Sein alter Vertrag wäre im Sommer 2020 ausgelaufen. Gegenüber der "Sport Bild" sagte er:

"Es war schlussendlich meine Entscheidung, dass ich jetzt, mit 23, noch nicht so weit bin, zum nächsten Verein zu gehen. Ich möchte in Leipzig den nächsten Schritt machen. Ich lebe im Hier und Jetzt und bin deshalb kein Angsthase oder sensibel. "

Löw gibt wichtigen Ratschlag

Eine wichtige Rolle bei seiner Entscheidung habe Bundestrainer Joachim Löw gespielt. Werner berichtete vom Gespräch mit Low:

"Er hält Julian Nagelsmann für einen Trainer mit Potenzial, der mich weiterbringen kann. Egal, wie ich mich entscheiden werde, es sei kein Rückschritt, in Leipzig zu verlängern."

So hat der frühere Hoffenheim-Coach Spieler wie Niklas Süle und Serge Gnabry weiterentwickelt. Die beiden Spieler nannte Löw als positive Beispiele.

Werner lobt Lewandowski

Wäre Werner zum deutschen Rekordmeister gewechselt, wäre er im Sturm hinter Robert Lewandowski wohl nur die Nummer zwei gewesen. Dessen ist sich auch der 23-Jährige bewusst. Der Offensivspieler sagte über den Polen:

"Er ist ein Super-Stürmer, er ist nicht nur aus dem Spiel, sondern auch bei Standards stark: Wie souverän er die Elfmeter schießt, fällt oftmals gar nicht auf. Zudem kann er mittlerweile Freistöße schießen, genauso wie Paco Alcácer. Das haben die beiden mir definitiv voraus."

Wie lange er tatsächlich noch für RB Leipzig auflaufen wird, ist - trotz seines Vertrages bis 2023 - unklar. Dank einer Ausstiegsklausel könnte Werner den Verein dem Vernehmen nach für rund 30 Millionen Euro verlassen.

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