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Veto von Skibbe: BVB will Moukoko erstmal nicht für den DFB freigeben

Veto von Skibbe: BVB will Moukoko erstmal nicht für den DFB freigeben

13/08/2019 um 13:31Aktualisiert 13/08/2019 um 13:39

Youssoufa Moukoko darf vorerst nicht für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft spielen, obwohl die gern auf ihn setzen würde. Doch der BVB will den 14-Jährigen erst einmal schützen und begründet die Entscheidung gegenüber der "Bild", dass Moukoko mit der Youth League und der U19 genügend Spiele auf hohem Niveau absolvieren würde.

Bei der Leistung ist es nicht verwunderlich, dass der DFB gerne hätte, dass der Jugendspieler für die U18-Nationalmannschaft aufläuft.

U18-Trainer Christian Wörns - früher selbst beim BVB - sagte: "Wir hätten schon gern den Wunsch, dass er wieder für uns spielt."

Doch das will Borussia Dortmund nicht. Der BVB ist der Meinung, dass Moukoko mit der Youth League und der U19-Bundesliga genügend Spiele auf hohem Niveau absolvieren würde. Dortmunds U19-Trainer Michael Skibbe erklärte gegenüber der "Bild" die BVB-Entscheidung:

"Perspektivisch bin ich da bei Christian Wörns, aber derzeit macht es keinen Sinn. Youssoufa spielt als jüngerer B-Jugend-Jahrgang bereits in der U19, wird zudem durch die Youth League internationale Einsätze auf höchstem Niveau bekommen. Uns ist es wichtig, dass er sich zunächst einmal auf die Schule und den Verein konzentriert – und der ohnehin schon riesige Hype um ihn nicht noch größer wird."

Moukoko selbst veröffentlichte jedoch am Montagabend bei "Snapchat" eine Story, die auf ein baldiges DFB-Comeback schließen ließ. Zu einem Pfeil auf drei Deutschland-Fahnen schrieb er: "I'm back soon" - ich bin bald zurück.

Zuletzt spielte Moukoko im Oktober 2017 für die deutsche U16-Mannschaft.

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