Das Spiel begann auf beiden Seiten schleppend, der 1. FC Köln überließ dem VfB Stuttgart den Großteil des Ballbesitzes und agierte abwartend, während Stuttgart mit Ball die Ideen fehlten.
Die erste Torchance hatten die Kölner, Ondrej Duda (17.) beförderte einen Schuss aus der Distanz aber klar über Gregor Kobels Tor.
Stuttgart war grundsätzlich die engagiertere Mannschaft, doch das Team von Pellegrino Matarazzo fiel es extrem schwer, trotz des balldominanten Spiels Chancen herauszuspielen.
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So verlief die erste Halbzeit ohne große Höhepunkte, Stuttgart hatte erst kurz vor der Pause den ersten Abschluss. Konstantinos Mavropanos (45.) kam nach einer Ecke von Gonzalo Castro aus guter Position zum Kopfball, doch das Leder flog klar über Timo Horns Tor.
Die Statistik bestätigte die schwache erste Halbzeit: Kein Team hatte in den ersten 45 Minuten einen Schuss auf das gegnerische Tor.
Der VfB erwischte den perfekten Start in die zweite Halbzeit: Sasa Kalajdzic (49.) köpfte eine Freistoßflanke von Borna Sosa aus sieben Metern mit dem Hinterkopf an Horn vorbei zur Stuttgarter Führung.
Stuttgart blieb am Drücker und hatte durch Silas Wamangituka (54.) die Chance, schnell auf 2:0 zu erhöhen. Doch einen Schuss des besten Stuttgarter Torjägers blockte Rafael Czichos im Strafraum in höchster Not.
Köln hatte in dieser Phase Glück, dass der VfB den Sack nicht zumachte. Wamangituka verpasste die Vorentscheidung mit einem Schuss aus spitzem Winkel, der gut postierte Horn lenkte das Leder zur Ecke.
Köln wurde 20 Minuten vor Schluss aktiver und näherte sich dem Ausgleich, doch einen Schuss aus kurzer Distanz setzte Emmanuel Dennis (69.) über das Tor, der eingewechselte Salih Özcan (77.) traf mit einem Distanzschuss nur die Latte.
In der Nachspielzeit hatte Elvis Rexhbecaj noch die Chance per direktem Freistoß auszugleichen, doch sein Schuss flog über das Tor.
So gewann Stuttgart verdient und steht mit dem Sieg im gesicherten Mittelfeld, Köln hat mit einem Spiel mehr und drei Punkten vor dem Relegationsplatz große Sorgen im Abstiegskampf.

Die Stimmen:

Marius Wolf (1. FC Köln): "Wir waren nach vorne zu harmlos. Wir kriegen ein Standardtor, das haben wir vorher besprochen, aber wir konnten es dennoch nicht verteidigen. Das müssen wir besser machen. Insgesamt wollten wir ein kompaktes Spiel machen, aber wir standen insgesamt zu tief drin. Das müssen wir uns ankreiden. Dadurch hatten wir auch weite Wege und haben uns das Spiel selbst schwer gemacht."
Timo Horn (1. FC Köln): "Das geht uns tierisch auf die Nerven, dass wir hier verlieren. Wir haben ein Stück weit zu wenig nach vorne investiert, in der ersten Halbzeit waren wir nie gefährlich. Insgesamt müssen wir einfach mutiger spielen, da reichen die letzten 20 Minuten nicht aus. Hinten standen wir eigentlich gut, aber davon können wir uns auch nichts kaufen."

Der Tweet des Spiels:

Das fiel auf: Kölner Mutlosigkeit

Der FC überließ Stuttgart von der ersten Sekunde das Spiel und suchte die eigene Offensive nur nach Kontern. Diese konnte das Team von Markus Gisdol allerdings selten gut ausspielen, da Denis als einzige Spitze häufig allein gelassen wurde. Erst in der Schlussphase erspielte Köln sich die ein oder andere Möglichkeit, doch insgesamt war für ein Heimspiel viel zu wenig.

Die Statistik: 0

Köln prüfte Gregor Kobel mit keinem einzigen Schuss direkt, der Stuttgarter Torhüter musste bei den neun Kölner Schüssen nie eingreifen. So kann man kein Tor erzielen.
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