Auslöser für die nächste Runde im Streit waren Aussagen von Adi Hütter in der Sendung "Sky90". Er meinte: "Ich muss mich nicht beschimpfen lassen von denen, die auf der Tribüne sitzen und zum Staff gehören."
Hütter erklärte: "Wenn mir so etwas in Frankfurt passiert, dass ein Mitarbeiter auf der Tribüne auf den gegnerischen Trainer schimpft, kann ich Ihnen garantieren, dass er am nächsten Tag nicht mehr dasitzt. Der arbeitet dann nicht mehr in meinem Team."
Frank Baumann ist zwar eigentlich der Meinung, dass solche Vorfälle intern aufgearbeitet werden sollten, "aber die erneuten Aussagen von Adi kann ich so nicht stehen lassen", so der Werder-Manager gegenüber "Bild".
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"Wenn Frankfurt, wie angekündigt, bei Beleidigungen gegen gegnerische Teams nicht mehr auf Mitarbeiter zurückgreift, sondern sich von ihnen trennt, müssten bei der Eintracht in den nächsten Tagen einige Posten frei werden. Auch wichtige Posten", erklärte er.

Baumann sieht "Grenzen überschritten"

Der 45-Jährige fügte hinzu: "Wenn Beschimpfungen in Richtung Frankfurter Bank passiert sind, dann können wir uns dafür nur entschuldigen. Aber es kamen von dort während und nach dem Spiel noch deutlich heftigere Sachen zurück. Da wurden aus meiner Sicht auch Grenzen überschritten."
Bereits im vergangenen Jahr gab es eine Auseinandersetzung zwischen den Bremern und der Eintracht. So weist die Eintracht seit Oktober 2019 immer wieder darauf hin, dass es ihr auf Bremer Seite während der Partien ein Stück weit zu emotional zugehe.
Erst gab Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic Werder-Coach Kohfeldt den Rat, "etwas zurückzufahren", dann echauffierte sich im vergangenen Juni Hütter über das viele Aufspringen von der Bremer Bank.
Vergangenen Freitag bei der 1:2-Niederlage in Bremen nervten den Frankfurter Trainer offensichtlich die ständigen Rufe von der Tribüne durch einen stimmgewaltigen Betreuer von Werder.
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