Der Aufsichtsrat und der Vorstand des Schlusslichts der Bundesliga seien bereits über ihr Vorhaben informiert. "Ich trete Rudis Erbe an, um sein Lebenswerk vor dem totalen Untergang zu retten", führte Assauer weiter aus.
"Ehre, wem Ehre gebührt. So ist es mir eine Ehre für Rudi und die gesamte Schalke-Familie, Rudis Geist in der Arena aufleben zu lassen, um die große Katastrophe abzuwehren und somit in eine Zukunft für den Verein blicken zu können", begründete Assauer ihr Vorhaben.
Die 55-Jährige fühle sich bereits für die große Herausforderung und habe viel von ihrem Ex-Mann in Bezug auf den Managerposten gelernt. "Sein Lebenswerk darf nicht untergehen. Ich bin zur Stelle und kenne seine Strategie. Und mein Kampfgeist sollte in den letzten Jahren jedem aufgefallen sein", erklärte Assauer.
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"Meine Bewerbung als Manager ist wirklich kein Scherz. Ich habe mich wochenlang mit der Misere rund um den drohenden Abstieg beschäftigt. Verunsicherung schießt keine Tore. Und der Verein braucht sein Potenzial zurück", betonte die Ex-Frau von Rudi Assauer abschließend.
Britta Assauer war von 2011 bis 2013 mit Rudi Assauer verheiratet, der Schalke von 1993 bis 2006 als Manager leitete. Unter anderem holte Rudi Assauer mit den Gelsenkirchenern den UEFA-Cup 1997 sowie zweimal den DFB-Pokal (2001 und 2002). Im Alter von 74 Jahren verstarb die Schalker Ikone 2019 nach seiner Demenzerkrankung.
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