So lief das Spiel:

Leverkusen war von Beginn an spielbestimmend. Das deutliche Plus an Ballbesitz setzte die Werkself allerdings zu selten in zwingende Torchancen um. Mainz spielte gegen den Ball gut, ließ hinten nicht allzu viel zu. Offensiv hatten die Nullfünfer allerdings Probleme, sich in Abschlusspositionen zu bringen.

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Insgesamt wurde in der ersten Halbzeit lediglich ein Schuss auf den Kasten befördert - und dieser landete auch direkt darin. In der 30. Minute servierte Leon Bailey von rechts per Eckstoß für Lucas Alario, der aus sechs Metern per Aufsetzer aufs Tor nickte. Keeper Robin Zentner kam zwar dran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball zum 1:0 für die Gäste über die Linie rollte.

Die 250 Zuschauer in der OPEL ARENA sahen zwar einen abwechslungsreichen ersten Durchgang, in den Gefahrenzonen blieb es aber weitestgehend ruhig.

Gleiches Bild nach dem Seitenwechsel: Das Team von Peter Bosz war tonangebend und investierte mehr ins Offensivspiel. Mainz verteidigte weiterhin gut, schaffte es aber nicht, Nadelstiche zu setzen, sodass Lukáš Hrádecký einen entspannten Arbeitstag erlebte. Bayers Schlussmann bekam auch in Halbzeit zwei keinen Schuss auf sein Gehäuse. Die Gäste hielten den Ball weit vom eigenen Tor weg, kamen aber ebenfalls nicht allzu oft zum Abschluss.

In der 78. Minute wurde der eingewechselte Karim Onisiwo in abseitsverdächtiger Position gegen hochstehende Leverkusener aus der eigenen Hälfte steil geschickt. Er lief auf die Box zu und wurde kurz davor von Edmond Tapsoba gefoult. Schiedsrichter Bastian Dankert zeigte Leverkusens Verteidiger aufgrund einer Notbremse die Rote Karte, nahm diese jedoch wenig später nach Kontakt mit dem Video-Assistenten aufgrund einer Abseitsposition zurück.

Eine Mainzer Schlussoffensive gab es nicht - es blieb somit beim knappen Auswärtserfolg für Leverkusen.

Die Stimmen:

Luca Kilian (1. FSV Mainz 05): "Wir haben eine gute, kompakte Leistung gezeigt und alles reingehauen. Leider haben wir am Ende trotzdem 0:1 verloren."

Der Tweet zum Spiel:

Knappes Ding: Onisiwo befand sich etwa einen halben Schritt im Abseits.

Das fiel auf: Schon wieder nach einem ruhenden Ball

Bayer 04 ist trotz der Abgänge von Kai Havertz und Kevin Volland offensiv stark besetzt. Doch die vorderste Reihe münzte auch gegen Mainz ihre Spielstärke zu selten in Torgefahr um. In vier Bundesligaspielen erzielte Leverkusen erst drei Treffer - herausgespielt waren diese allerdings nie. Zweimal rappelte es nach Standardsituationen, einmal führte ein Fernschuss zum Erfolg. Auf Peter Bosz wartet noch viel Arbeit.

Die Statistik: 6

Die Werkself bezwang Mainz im deutschen Oberhaus zum sechsten Mal in Folge - und das mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 11:1. Eine längere Siegesserie hat Bayer derzeit gegen kein anderes Bundesliga-Team.

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