Robert Lewandowski scherzte bestens gelaunt mit den Kollegen, plauderte entspannt mit Trainer Hansi Flick - und traf schon wieder aus allen Lagen.
Bei seiner ersten Einheit mit der Mannschaft schoss sich der Torgarant des FC Bayern warm für sein Comeback und den Endspurt im Titelrennen, vor allem aber für die Jagd auf den "ewigen" Rekord von Gerd Müller. Die Zeit drängt.
Beeindruckende 35 Tore hat der Pole in dieser Saison bislang erzielt. Bis zur historischen 40er-Bestmarke von "Bomber" Müller aus der Saison 1971/72 fehlen ihm fünf Treffer. Und Lewandowski scheint bereit, die Mission, die viele Experten eigentlich als "impossible" eingestuft hatten, zu erfüllen. Er mache einen "hervorragenden Eindruck", hatte Flick bereits zu Beginn der Woche betont. Deshalb sei der Torjäger "für Samstag absolut eine Option. Wir sind froh, dass es bei ihm so schnell geht."
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Der Torjäger hatte sich am 28. März im WM-Qualifikationsspiel mit Polen gegen Andorra (3:0) eine Bänderdehnung im rechten Knie zugezogen. Es war eine Verletzung zum "denkbar ungünstigsten Zeitpunkt", sagte Thomas Müller, "großer Mist" eben, wie Ehrenpräsident Uli Hoeneß deutlich meinte.

Lewandowski hat Meisterschaft und Rekord vor Augen

Als hätten sie es geahnt: Ohne Lewandowski schieden die Bayern als Titelverteidiger schon im Viertelfinale der Champions League gegen Paris St. Germain (2:3/1:0) aus. Obwohl sein Ersatz Eric Maxim Choupo-Moting in beiden Spielen traf, machte sich Lewandowskis Fehlen jeweils deutlich bemerkbar.
In der Liga konnten die Münchner den schwerwiegenden Ausfall besser kompensieren. Mit einem Sieg in Mainz wäre die neunte deutsche Meisterschaft in Serie perfekt, es wäre die 31. insgesamt - und für Lewandowski schon die neunte (davon zwei mit Dortmund).
Und so ganz nebenbei will der Torjäger, der bis zu seinem Aus an 41 von bis dahin 78 Ligatoren beteiligt war, noch den Müller-Rekord knacken. Die permanente Jagd sei allerdings "für den Kopf eine Herausforderung, immer bereit zu sein, immer hungrig", hatte er vor Wochen gesagt. Dennoch: Die Bestmarke würde ihn "mit unglaublichem Stolz erfüllen". Aber: "Gerd Müller wird immer Gerd Müller bleiben – und unerreicht."
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