Rose hatte im Vergleich zum Pokalsieg gegen den VfB Stuttgart drei Tage zuvor auf sieben Positionen gewechselt, unter anderem saßen Jonas Hofmann, Marcus Thuram, Alassane Plea und Ramy Bensebaini auf der Bank.
Der "FPMG Supporters" Club äußerte direkt nach dem Spiel Kritik. "Mit dem Derby spielt man nicht", schrieb die einzige von Borussia anerkannte Dachorganisation für alle Gladbach-Fans in einer Stellungnahme und fügte an:
Wer das Derby als idealen Zeitpunkt für ein Rotationsexperiment ansieht, hat Borussia Mönchengladbach nicht verstanden.
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Kapitän Lars Stindl wollte die Rotation dagegen nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen: "Wir haben immer gesagt, dass wir einen breiten Kader haben und viele Spieler, die es verdient haben, auf dem Platz zu stehen. Das war nicht der Grund. Heute hat es nicht so gut funktioniert, aber nicht wegen der Rotation, sondern wegen einzelnen Dingen", sagte Stindl bei "Sky".
Ähnlich äußerte sich Weltmeister Christoph Kramer, der kurz nach der Pause eingewechselt wurde. "Wir haben unter Marco Rose schon immer viel rotiert. Das hat uns immer gutgetan und hat auch immer geklappt, heute ist es mal schief gegangen. Es war maximal unglücklich, dass wir in beide Halbzeiten so reinstarten", sagte Kramer.
Rose lobte insbesondere Verteidiger Tony Jantschke, der erstmals seit dem 9. Spieltag in der Startelf stand. "Tony hat seinen Einsatz wirklich mehr als gerechtfertigt", sagte der Gladbach-Trainer.
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(SID)

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