Es sei jedoch "völlig ausgeschlossen, dass ich in der größten Krise von Bord gehe".
Klub-Präsident Reinhard Rauball (74) würde ein Bleiben von Watzke "sehr begrüßen". Er befinde sich mit dem Geschäftsführer "bezüglich der zukünftigen Struktur der Führung von Borussia Dortmund seit einiger Zeit schon in Gesprächen - ohne, dass eine endgültige Entscheidung gefallen ist", sagte Rauball bei "Sport1":
"Wir beide, Aki und ich, sind der klaren Auffassung, dass man das Schiff nicht verlassen kann, wenn aktuell eine solch bedrohende Situation herrscht." Spätestens bis zum Herbst wollen beide für sich eine Entscheidung fallen.
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Ein Abschied zum Ende des Jahres 2022 ist für Watzke "zumindest nicht mehr so tief" in Gedanken verankert wie vor der Corona-Pandemie.

Watzke: Kein Spieler muss zwingend verkauft werden

Der 61-Jährige war 2001 zunächst als Schatzmeister zum BVB gekommen, ehe er 2005 zum Geschäftsführer aufstieg. Unter seiner Führung verhinderte der damals finanziell angeschlagene Klub die Insolvenz, inzwischen gehört der BVB zu den Top-Klubs in Europa.
Die Coronakrise macht aber auch Dortmund finanziell zu schaffen. "Ich rechne damit, dass es mindestens fünf Jahre braucht, um hinsichtlich der Verbindlichkeiten den Status quo vor der Coronakrise zu erreichen", sagte Watzke. Dem Klub komme aber zugute, "dass wir mit Beginn der Pandemie keine Finanzverbindlichkeiten hatten".
Watzke betonte zudem, dass man aus finanzieller Sicht keine Spieler zwingend abgeben müsse. Ein Tabu seien Verkäufe aber nicht. "Auf Teufel komm raus bei Banken nach Kreditlinien zu fragen, nur um einen Spieler nicht zu verkaufen, wird nicht unser Weg sein", sagte der Geschäftsführer.
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(SID)

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