Die kleine Kabinenparty seiner Spieler verfolgte der stolze Adi Hütter "mit Freude", die große Sause soll im Mai folgen.
"Sollte es diese Mannschaft in die Champions League schaffen", kündigte Defensivspieler Stefan Ilsanker mit einem breiten Grinsen an, "dann wissen alle, was in Frankfurt abgeht".
Die Getränke können nach dem 2:1 (1:1) im wegweisenden Big-Point-Spiel bei Borussia Dortmund zumindest schon bestellt werden.
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"Können uns nur selbst aufhalten": Frankfurter Traum wird greifbar
VOR 16 STUNDEN
Sieben Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung von Eintracht Frankfurt auf die Verfolger sieben Punkte. Der erste Einzug in die Königsklasse ist zum Greifen nah. "Wir haben eine gute Chance, die Adler-Familie sehr glücklich machen", fügte Ilsanker bei "Sky" an.

Silva gewinnt Privatduell gegen Haaland

Pure Freude verspürten die Hessen auch schon nach dem ersten Sieg in Dortmund seit elf Jahren durch das Eigentor des völlig neben sich stehenden Nico Schulz (11.) und den 22. Saisontreffer von Andre Silva (87.), der damit auch das Privatduell gegen die BVB-Tormaschine Erling Haaland für sich entschied.

André Silva (Eintracht Frankfurt) erzielt den 2:1-Siegtreffer gegen Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

Jetzt habe man eine "historische Chance", äußerte Hütter und ging schon einmal die nächsten Hürden auf dem Weg ins Millionenspiel Champions League durch: "Es kommt Wolfsburg, die sind unglaublich schwer zu bespielen, dann müssen wir zu Gladbach, wir haben Augsburg und Leverkusen. Wenn wir diesen Monat überstehen, dann sind die Chancen sehr, sehr groß."
Zumindest ebenso groß wie das Selbstvertrauen seiner Spieler. Die Eintracht spielte in Dortmund mutig auf, suchte immer wieder den Weg nach vorne und kämpfte verbissen. "Man hat von der ersten Minute an gesehen, dass wir nicht umsonst auf Platz vier stehen", betonte Hütter.

Extralob für Frankfurt-Ass Kostic

Ilsanker stellte sich immer wieder furchtlos der Urgewalt Haaland entgegen, auf der linken Außenbahn rannte Filip Kostic auf und ab und bereitete beide Treffer vor. "Er hat dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt", lobte Hütter den Serben.
Drei von 27 Spielen hat die Eintracht erst verloren, mit 55 Treffern verfügen die Frankfurter gemeinsam mit Dortmund hinter den Bayern über den gefährlichsten Angriff der Liga. Das sind Statistiken, die am Ende in die Königsklasse führen.
Sieben Spiele seien zwar "noch 'ne Menge", wie Sebastian Rode lächelnd feststellte, aber: "Wir wollen das auf Biegen und Brechen durchhalten." Und dann kann die große Fete steigen.
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(SID)

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