Rummenigge fügte hinzu: "Kalle (Karl-Heinz Rummenigge, Anm. d. Red.) wird ihn niemals freiwillig ziehen lassen.”
Seiner Meinung nach sei die einzige Hintertür, wenn Flick zu den Bayern-Verantwortlichen kommen würde und mit aller Macht auf seinen Abschied dränge. "Dies ist bisher allerdings nicht geschehen. Und ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass dies noch passieren wird", so der 57-Jährige.
Laut Rummenigge fühlt sich Flick in München grundsätzlich sehr wohl. Außerdem müsse man aus Sicht der Klubs festhalten, dass der Bayern-Coach einen Vertrag bis 2023 hat. "Warum sollte man sich also schwächen und ihn ziehen lassen? Zumal der DFB nie im Leben eine Ablösesumme zahlen wird. Dafür ist der Verband viel zu konservativ", meinte der ehemalige Fußballprofi.
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Er äußerte sich auch zu dem Streit zwischen Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Die Meinungsverschiedenheiten und das angespannte Verhältnis der beiden schlugen in den vergangenen Wochen medial hohe Wellen. Michael Rummenigge erklärte: "Da sich die Bayern nicht von ihrem Sportvorstand trennen werden, braucht es eine große Aussprache, die wohl zeitnah erfolgen wird."
Seiner Meinung nach werden die Münchner auch alles daransetzen, dass man sich zusammenrauft, denn "Karl-Heinz will bei seinem Abschied zum Jahresende ein bestelltes Feld hinterlassen – dafür braucht man einen Top-Trainer", so der Bruder des Vorstandschefs.
Karl-Heinz Rummenigge wird sein Amt als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern, welches er seit 2002 innehat, zum 31. Dezember 2021 offiziell an Oliver Kahn abgeben.

Rummenigge schließt Nagelsmann zum jetzigen Zeitpunkt als Trainer aus

Flicks Zukunft beschäftigt die Sportwelt nun schon seit einigen Wochen. Ein Name, der immer wieder als potenzieller Nachfolger ins Gespräch gebracht wird, ist Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann.
Lothar Matthäus behauptete kürzlich sogar, es habe bereits Gespräche zwischen dem FC Bayern und dem 33-Jährigen gegeben. Der Leipzig-Coach äußerte sich diesbezüglich selbst und stellte klar: "Es gab und gibt keine Gespräche."
Auch Rummenigge hat zu dem Thema eine klare Meinung: "Julian Nagelsmann wird den Job an der Säbener Straße sicherlich irgendwann übernehmen, aber der jetzige Zeitpunkt wäre zu früh."
Der 33-Jährige ist - ebenso wie Flick - vertraglich bis 2023 an seinen derzeitigen Arbeitgeber gebunden. Nagelsmann besitzt keine Ausstiegsklausel und die Leipziger sollen offenbar erst ab einer Ablösesumme zwischen 15 und 30 Millionen Euro daran denken, ihren Trainer abzugeben. "Und das wird der FC Bayern niemals zahlen", meinte Rummenigge.
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