Rummenigge selbst bestätigte gegenüber "Sport Bild": "Ich werde Oliver Kahn ab der Saison 2021/22, also ab dem Sommer, Verantwortungsbereiche übergeben."
Der 65-Jährige ist seit dem Jahr 2002 Vorstandsvorsitzender bei den Münchnern, seine Zeit neigt sich dem Ende zu: Nach fast 20 Jahren wird der deutsche Rekordmeister den Machtwechsel von Rummenigge zu Kahn vollziehen. Der ehemalige Fußballprofi ist bereits seit knapp einem Jahr Vorstand beim FC Bayern und nutzte die Zeit bislang um sich "Einzuarbeiten", im Sommer soll er dann bereits Tätigkeiten von Rummenigge übernehmen.
Der Bayern-Boss erklärte, was die wichtigsten Aufgaben für Kahn sein werden: "Eine der Aufgaben eines Vorstandsvorsitzenden ist es, die Gruppe des Vorstands harmonisch, loyal und qualitativ gut zu führen, gemeinsame Ziele zu definieren und diese dann engagiert anzugehen."
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Er fügte hinzu: "Ziel des FC Bayern war es immer, attraktiven Fußball zu spielen und dabei Titel zu gewinnen und das gepaart mit seriösen und soliden Finanzen. Es ist eine große Verantwortung, diesen Verein zu führen", so der Bayern-Boss.

Kahn fühlt sich für neue Aufgaben beim FC Bayern bereit

Kahn selbst scheint für seine neue Aufgaben bereit zu sein: "Der Übergang läuft, ich bin in alle Themen und Prozesse eingebunden. Die Zeit des Heranführens ist vorbei. Ich war vorher zehn Jahre selbst als Unternehmer tätig, hatte zudem nun ein Jahr Zeit, den FC Bayern, wie er heute funktioniert, zu verstehen. Ich kenne alle Bereiche, kenne die Anforderungen und habe eine klare Vorstellung, wie man den Verein in die Zukunft führt."
Der 51-Jährige ist zwar bereits bei den Transfers involviert, soll aber bei kommenden Vertragsgesprächen eine noch stärkere Rolle spielen, auch wenn diese Aufgaben in den Tätigkeitsbereich von Sportvorstand Hasan Salihamidzic fällt. Kahn saß bereits bei den Verlängerungen mit Manuel Neuer und Thomas Müller mit am Tisch und war auch beim Transfer von Dayot Upamecano eng miteingebunden.
Rummenigge lässt seine eigene Zukunft noch offen, will sich aber anders als Uli Hoeneß mit medialen Auftritten und öffentlichen Ratschlägen zurückhalten. "Ich werde dem FC Bayern auch nach dem 31. Dezember 2021 immer verbunden bleiben, werde den Verantwortlichen aber keine großen Ratschläge von außen erteilen, wenn ich nicht gefragt werde", so der 65-Jährige und meinte: "Ich habe hier 47 wunderbare Jahre erlebt und muss danach kein Amt mehr innehaben, mir reichen zwei Karten für die Heimspiele."
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