Er hätte nicht erwartet, dass seine Aussagen "aus der Emotionalität heraus" so hohe Wellen schlagen, meinte Flick. Zugleich warb er aber um Verständnis dafür.
Er habe am Sonntag nicht nur als Trainer, sondern auch als Familienvater, Großvater und ehemaliger Unternehmer gesprochen. "Die Pandemie ist für uns alle eine wahnsinnige Belastung. Das nagt an uns allen, da wird man ein bisschen müde. Viele Menschen leiden, haben extreme Ängste."
Zu Fußball-Kritiker Lauterbach, den er als "sogenannten Experten" bezeichnet hatte, ergänzte Flick: "Ich bin keiner, der einen Menschen, wenn er einen nicht kennt, in so ein Licht stellen möchte." Grundsätzlich stehe er zwar zu seinen Aussagen, aber: "Das ein oder andere könnte man anders formulieren." Er wisse auch "ganz genau, dass der Fußball sehr privilegiert ist".
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Lauterbach sagte dem "Spiegel", er sei gern bereit dazu: "Ich freue mich darüber." Am vergangenen Sonntag habe er sich bereits mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund ausgesprochen: "Es war ein sehr gutes, konstruktives Gespräch."
Flick berichtete, die Stunden nach seinen Äußerungen seien für ihn "extrem" gewesen. Er habe "einige Nachrichten" bekommen, "die ein bisschen böser sind. Damit muss ich leben, ich komme gut damit zurecht und habe kein Problem damit."
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(SID)

Flick wünscht sich Aussprache mit Lauterbach

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