Während Bayern-Boss Karl-Heinz-Rummenigge und Vorstand Oliver Kahn bislang Salihamidzic in dessen Kaderpolitik unterstützen, sei davon auszugehen, dass Flick einige Neuzugänge im Sommer fordern wird. Das sorge für ein "Spannungsfeld" im Verein, heißt es in dem Bericht.
Fest steht: Die Sparpolitik des Klubs im vergangenen Winter führte nicht gerade dazu, dass die Qualität im Kader deutlich erhöht wurde. Im kommenden Sommer drohen nun obendrein die Abgänge von David Alaba und Jérôme Boateng, die beide ablösefrei gehen können und somit kein Geld in die Vereinskasse spülen. Im Falle eines Abschieds seines Abwehrchefs hatte Flick bereits einen adäquaten Ersatz verlangt.
Wie es dem Bericht der "Sport Bild" zu entnehmen ist, wollen die Verantwortlichen beim Münchner Vorzeigeklub jedoch weiterhin die Strategie fahren, möglichst wenig auf dem Transfermarkt auszugeben.
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Dennoch wolle man sich um einen Innenverteidiger bemühen und für diesen auch ordentlich investieren. Ein Wunschkandidat ist wohl Dayot Upamecano von RB Leipzig, dessen Ausstiegsklausel bei 42,5 Millionen Euro liegen soll. Wie es weiter heißt, habe der FC Bayern das Management des Franzosen bereits um Information gebeten, sobald ein anderer Top-Verein eine Anfrage stellt.

Bayern-Sparplan: Tolisso soll gehen - Upamenco kommen

Nach der anvisierten Zwei-Säulen-Strategie sieht die Sparpolitik des FCB nur ablösefreie Transfers vor oder solche, die maximal im 10- bis 15-Millionen-Euro-Bereich liegen. Daneben setze der Rekordmeister auf Talente aus den eigenen Reihen. "Die Situation ist nicht einfach, das Festgeldkonto ist nicht mehr so gefüllt", äußerte sich Flick dazu auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
Kommen könnte demnach Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading. Der Verteidiger ist im Sommer ablösefrei zu haben und könnte auf der linken Abwehrseite hinter Alphonso Davies eingesetzt werden.
Ein Abschiedskandidat scheint Corentin Tolisso zu sein. Dem Franzosen gelang auch in seinem dritten Jahr bei den Bayern noch nicht wirklich der Durchbruch. Sein Arbeitspapier ist bis 2022 datiert und soll dem Vernehmen nach nicht verlängert werden. Im Sommer bestünde also zum letzten Mal die Möglichkeit, noch eine Ablösesumme für ihn zu kassieren.
Mögliche Verpflichtungen der Gladbach-Stars Denis Zakaria oder Florian Neuhaus, die laut "Sport Bild" weiterhin auf der Einkaufsliste des FCB stehen, wären hingegen nur denkbar falls durch Verkäufe neue Einnahmen generiert werden sollten.
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