"Geldgieriger Piranha" - mit diesen Worten bezeichnete Uli Hoeneß den Star-Berater Pini Zahavi im Zuge der Vertragsverhandlungen von David Alaba mit dem FC Bayern.
Dass der ehemalige Bayern-Präsident nicht immer viel von Beratern hält, bekundete er schon mehrfach. Im neu erschienen Buch von Ex-Ski-Star Felix Neureuther ("Für die Helden von morgen") erklärte Hoeneß, was ihn an Vertragsverhandlungen mit Spielern störe.
"Heute gibt es kaum mehr einen Spieler, der selbst verhandelt, der bei diesen Gesprächen überhaupt dabei ist! Es wäre doch angebracht, wenn auch die Spieler dabei sind. Damit sie selbst merken, was läuft", forderte der 69-Jährige und nannte sich selbst als Beispiel: "Als Paul Breitner und ich damals unsere Verträge verhandelt haben, da sind wir selbst am Tisch gesessen, da war kein anderer für uns dabei. Da haben wir uns gefetzt, aber wir haben uns das alles selbst ausgemacht."
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Hoeneß sieht insbesondere den Umstand kritisch, dass Spieler ihre Zukunft gänzlich in die Hände der Berater legen, die aber aus seiner Sicht nicht immer zum Besten der Spieler handeln würden.
Ich sehe das Problem bei den heutigen Spielern vor allem darin, dass sie durch ihre Berater ein bisschen und immer mehr fremdgesteuert werden. Die Berater haben leider nicht immer den Vorteil der Spieler im Auge, sondern viel mehr den eigenen.
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