Demnach hätte der Zusammenschluss im Juli des vergangenen Jahres anlaufen sollen.
Als Gegenleistung bot Wirecard dem FC Bayern laut den Recherchen unter anderem "fachliche Expertise" und "Know-how" an.
Obwohl der Konzern bereits zum damaligen Zeitpunkt aufgrund eines ausstehenden Jahresabschlusses für das Jahr 2019 in der Kritik stand, hielt Deutschlands Vorzeigeklub angeblich an der Kooperation fest.
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"Wir freuen uns auf unsere Partnerschaft", wird Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie beim FC Bayern, in einer Mail - adressiert an Wirecard - vom 10. Juni von der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.

Wirecard-Skandal erschüttert Deutschland

Letztlich kam jedoch alles anders. Am 18. Juni 2020 schlugen die Wirtschaftsprüfer EY dem Unternehmen ein Testat für den Jahresabschluss aus, weil insgesamt 1,9 Milliarden Euro auf Konten in Asien fehlten.
Ende Juni musste Wirecard schließlich Insolvenz anmelden. Doch damit nicht genug: Der Fall Wirecard erwies sich im Nachgang als der vermeintlich größte Wirtschaftsskandal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Jan Marsalek, der ehemalige Geschäftsführer des in Aschheim bei München ansässigen Unternehmens, wird bis heute von der Staatsanwaltschaft per internationalem Haftbefehl gesucht.
Der FC Bayern wollte sich auf Nachfrage von "WDR", "NDR" und "Süddeutsche Zeitung" zu den entsprechenden Erhebungen nicht äußern.
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