Christian Heidel, der von Juli 2016 bis März 2019 Sportvorstand bei Schalke war, ergänzte: "Da kam keine Kritik, alles war prima. Dann erst begann die Talfahrt."
Am Freitagabend (20:30 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) tritt der FSV Mainz 05 zum Kellerduell der Fußball-Bundesliga auf Schalke an. Während der Tabellenvorletzte Mainz mit einem Sieg zumindest vorübergehend auf einen Nichtabstiegsplatz klettern kann, ist Schalke abgeschlagenes Schlusslicht.
Für den Niedergang wird auch der 57-jährige Heidel verantwortlich gemacht, der vor allem für Fehler in der Transferpolitik kritisiert wird.
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"Ja, es hat nicht jeder Transfer gepasst", sagte Heidel dazu: "Aber was viele vergessen: In 2018 waren wir Vizemeister mit acht Punkten Vorsprung. Wir haben Champions League gespielt, den höchsten Umsatz und den höchsten Gewinn aller Zeiten gemacht. Ganz Schalke hat gefeiert. Wir waren auf dem richtigen Weg."

Heidel kehrte Ende Dezember zu Mainz 05 zurück

Kurz vor dem Jahreswechsel kehrte Heidel als großer Hoffnungsträger nach Mainz zurück, wo er vor seinem Abschied zu Schalke rund ein Vierteljahrhundert die Geschicke bestimmt hatte. Zusammen mit beiden anderen Rückkehrern Martin Schmidt (Sportdirektor) und Bo Svensson (Trainer) entfachte er beim damals bereits abgeschlagenen FSV eine Aufbruchsstimmung.
"Wir sind zufrieden, dass wir den Umschwung geschafft gaben", sagte Heidel: "Aber es war klar, dass auch Rückschläge kommen werden. Es gibt keinen Grund, sich auf die Schulter zu klopfen. Wir sind auf einem Abstiegsplatz."
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