"Anschließend haben wir vereinbart, die Gespräche fortzusetzen", ließend in der gemeinsamen Erklärung Jens Buchta und Peter Lange für den Schalker Aufsichtsrat sowie Rangnicks Managements verlauten.
Rangnick ist der Wunschkandidat der Schalker, die schon für die 2. Bundesliga planen. Zunächst hatte eine Gruppe von etwa 20 Personen an den Schalker Vereinsgremien vorbei Kontakt zum 62-Jährigen aufgenommen, um ihn als Sportvorstand für den Neuaufbau nach dem kaum noch zu vermeidenden Abstieg zu gewinnen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Buchta war darüber erbost, nahm jedoch den Vorschlag auf und startete die Verhandlungen mit Rangnick.
Neben den Fragen nach dem Gehalt und den Kompetenzen für Rangnick, der Schalke schon zweimal als Trainer betreute (2004/05 und 2011) und auch mit dem Job als Bundestrainer-Nachfolger von Joachim Löw liebäugelt, erscheint der Etat für den Zweitliga-Kader als Knackpunkt. Denn der mit 240 Millionen Euro verschuldete Verein benötigt für den Neuaufbau und die Mission Wiederaufstieg womöglich zusätzliches Geld, das die Interessengruppe aus Sport, Wirtschaft und Politik offenbar in Aussicht stellt.
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