Jens Buchta ergänzte: "Das ist ein klarer Verstoß gegen ordnungs- und satzungsgemäße Abläufe und gegen die Absprachen, die wir im Aufsichtsrat haben."
Parallele Berichte in "Bild"-Zeitung und "WAZ" über eine "Voreinigung" mit dem Wunschkandidaten seien "gezielt initiiert" gewesen, sagte Buchta.
Die Gruppe, die über den Aufsichtsratsmann Stefan Gesenhues kommuniziert, habe zudem Sponsoren (u.a. Veltins und Stölting) aufgefordert, für den Fall einer Ablehnung Rangnicks ihr Engagement zu überdenken, und somit Druck ausgeübt. "Deswegen meine Beurteilung: vereinsschädigend. Tut mir leid, anders kann ich das nicht nennen", sagte Buchta.
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Kurios: Der Aufsichtsrat habe Rangnick nicht angesprochen, "weil wir meinten, wir könnten ihm nicht die Rahmenbedingungen bieten, wie er sie in Leipzig und Hoffenheim hatte", berichtete Buchta. Nun fänden doch offizielle Gespräche mit dem 62-Jährigen statt: "An ihm gehen wir selbstverständlich nicht vorbei."
Insgesamt sei die Posse beim Tabellenletzten der Bundesliga "keine gute Geschichte". Es gehe wohl um Wahlkampf, vermutet Buchta: "Drei Mitglieder dieser Gruppe sind interessiert daran, bei der nächsten Mitgliederversammlung in den Aufsichtsrat gewählt zu werden."
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(SID)

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