"Dass Fußball-Deutschland auf der ganzen Welt so bekannt und beliebt ist, das ist auch sein Verdienst", urteilte Vogts, der 1990 nach dem WM-Triumph als Bundestrainer die Nachfolge von Teamchef Beckenbauer in der deutschen Nationalmannschaft angetreten hatte.

Mit seiner Aussage, Deutschland werde mit den Spielern aus der DDR über Jahre hinaus unschlagbar sein, hatte der Kaiser nach dem Endspielsieg gegen Argentinien (1:0) die Erwartungshaltung an seinen Nachfolger allerdings sehr stark erhöht. "Eine Stunde später rief er mich an und sagte: 'Berti, ich glaube, ich habe da großen Mist erzählt. Es tut mir so leid'", berichtete Vogts in seiner Kolumne.

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Der einstige Rechtsverteidiger wurde als Spieler gemeinsam mit Beckenbauer 1974 Weltmeister. Der Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach hob auch die "Führungsqualitäten" Beckenbauers hervor und erzählte eine nette Anekdote: "Als wir nach der 0:1-Niederlage gegen die DDR in der Gruppenphase bei der WM 1974 15 Extrarunden laufen mussten, setzte sich Franz an die Spitze und sagte in Richtung der jüngeren Spieler: 'Wer mich überholt, überlebt das nicht.'"

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(SID)

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