Es geht um den Besitz bzw. die Weiterleitung von Dateien mit kinder- und/oder jugendpornografischem Hintergrund. Metzelder habe von Juli bis September 2019 Bilder und Videos eindeutiger sexueller Handlungen an Minderjährigen verschickt, zu sehen waren demnach unter anderem Jungen und Mädchen unter zehn oder unter 14 Jahren. In einem Fall war von einem "Kleinkind" in stark sexualisierter Pose die Rede.
Metzelder betrat den Saal E.116 um 9.20 Uhr mit schwarzer FFP2-Maske. Er schilderte seinen Lebenslauf und seine sportliche Karriere, redete über sein soziales Engagement, "auf das ich sehr stolz bin". Zu den Vorwürfen äußerte er sich bisher nicht.
"Der 3. September 2019 war eine Zäsur, beruflich, gesellschaftlich, privat", berichtete Metzelder (40). Er lebe "seitdem zurückgezogen, alle beruflichen und gesellschaftlichen Engagements ruhen oder sind bereits beendet". Das Bundesverdienstkreuz und den Landesverdienstorden NRW will er "aus Respekt vor jetzigen und künftigen Preisträgern" zurückgeben.
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Metzelders Anwalt Ulrich Sommer kritisierte in seinem Statement, dass es zur öffentlichen Hauptverhandlung kam.
(SID)
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