Lange dauerte es nicht und der Ball zappelte erstmals im Netz. Amin Younes dreht sich geschickt über den etwas zu ungestüm verteidigenden Manuel Gulde und schob dann souverän zu seinem zweiten Saisontreffer ein (6.).
Anschließend zeigten beide Mannschaften einen ansprechenden Auftritt, ohne die ganz großen Chancen. Die erste Chance der Gastgeber vergab SCF-Kapitän Christian Günter, der aus der Distanz nur knapp über die Querlatte zielte (13.). Bis zur nächsten guten Gelegenheit der Freiburger dauerte es gegen gut verteidigende Frankfurter knapp 20 Minuten. Doch diese Chance ließen sich die Freiburger nicht entgehen. Emedin Demirović bediente Roland Sallai, der technisch ansprechend den Ball über Kevin Trapp chippte (32.).
Nach einer schönen Einzelaktion von André Silva musste SCF-Keeper Florian Müller erstmals eingreifen. Doch eine glänzende Reaktion des Schlussmanns verhinderte den erneuten Einschlag. Nur wenig später klärte der Schlussmann erneut nach der fälligen Ecke gegen einen Kopfball aus kurzer Distanz von Martin Hinteregger (39.).
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VOR 9 STUNDEN
Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst wenig, bis dann der beste Joker der Bundesliga-Geschichte eingewechselt wurde (58.). Nur fünf Minuten später schlug Nils Petersen dann erneut nach Einwechslung zu. Nach einem ruhenden Ball landete das Leder auf dem Fuß des Stürmers, der ihn technisch ansprechend direkt verarbeitete und unhaltbar für Trapp das Spiel für die Freiburger drehte (63.).
Die Führung war zu diesem Zeitpunkt für im zweiten Durchgang insgesamt aktivere Freiburger verdient, doch auch die SGE fand noch unter Mithilfe der Hausherren eine Antwort. Ebenfalls nach einer Standardsituation landete der Ball beim ebenfalls eingewechselten Daichi Kamada. Keven Schlotterbeck wollte den Einschlag noch verhindert, fälschte den Ball aber unhaltbar für Müller ins eigene Tor ab (75.).
Bereits vor dem 2:2 kam Luka Jovic für Makoto Hasebe in die Partie (66.). Der Leihspieler von Real Madrid trat aber bis auf eine Verwarnung in der Nachspielzeit kaum in Erscheinung.
Am Ende konnte keine Mannschaft den Lucky Punch erzielen, doch das 2:2 war am Ende Leistungsgerecht im Duell zweier Mannschaften, die bis zum Ende auf Sieg spielten.

Die Stimmen:

Janik Haberer (SC Freiburg): "Heute war es nicht ganz einfach, da wir das System umgestellt haben und einige Stammkräfte ersetzen mussten. Frankfurt ist offensiv brutal gut. Insgesamt haben wir ein ordentliches Spiel gemacht. Der Punkt geht so in Ordnung."
Nils Petersen (SC Freiburg): "Ich freue mich über jedes Tor. Man merkt, dass die Eintracht wieder frischer ist und die Europapokal-Saison verkraftet hat. Diese Mannschaft ist extrem gut, vor allem in der Offensive. Von daher nehmen wir den Punkt, trotz der Führung, gerne mit."
Djibril Sow (Eintracht Frankfurt): "In der ersten Halbzeit waren wir überlegen und können vielleicht auch 2:0 in Führung gehen. Nach dem 1:1 war die Partie ausgeglichen."
Amin Younes (Eintracht Frankfurt): "Freiburg ist eine tolle Mannschaft, die in Form ist. Da ist es normal, dass man mal Phasen hat, in denen man unterlegen ist. Zum 2:0 hätten wir einige Angriffe besser ausspielen müssen. Es ist trotzdem super am Ende, wie wir zurückgekommen sind."

Der Tweet zum Spiel:

Er hat es schon wieder getan. Das 29. Tor nach Einwechslung in der Bundesliga für Nils Petersen. Diese Stärke war den Frankfurtern im Vorfeld zumindest bekannt.

Das fiel auf: Spielverlagerungen ohne Wirkung auf beiden Seiten

Bis zum Ende spielten sowohl Freiburg als auch Frankfurt als Sieg, was für die Attraktivität des Spiels durchaus förderlich war. Jedoch kamen beide aufgrund meist solider Verteidigungsarbeit zu relativ wenigen Chancen. Beide Mannschaften versuchten viel über Spielverlagerungen und Diagonalbälle. Das machten sowohl die Hausherren als auch die Gäste ordentlich. Die Trainer stellten aber wohl im Vorfeld ihre Defensiven auf dieses Stilmittel ein, wodurch es trotz 2:2 und zweier engagierter Mannschaften wenige Torchancen auf beiden Seiten gab und nur nach Standardsituationen und groben individuellen Fehler die vier Tore fallen konnten.

Die Statistik: 5

Roland Sallai erzielte mit dem 1:1-Ausgleich sein fünftes Saisontor und damit schon mehr als in seinen ersten zwei Bundesliga-Spielzeiten zusammen (je zwei).
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