Tönnies selbst sagte den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" am Abend, er habe sicherstellen wollen, dass "alle geschlossen hinter dem Konzept stehen, unter allen Umständen den Klassenerhalt zu sichern." Er beuge sich der Entscheidung: "Obwohl ich sie natürlich bedauere."
Medienberichten zufolge haben zwei Aufsichtsräte ihre Zustimmung verweigert. Daher, bestätigte Buchta, habe Tönnies sein Angebot zur Unterstützung schließlich zurückgezogen.
"Ich bedauere das. Wir müssen seine Entscheidung aber respektieren", kommentierte Buchta. "Ebenso ist aber auch zu respektieren, dass der Aufsichtsrat ein demokratisches Gremium ist und die Willensbildung im Rahmen einer Diskussion erfolgt."
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Im Gespräch war, dass der Fleischfabrikant Tönnies den bestehenden Sponsoring-Vertrag einer seiner Firmen (Böklunder) verlängert und ausweitet. Somit hätte eine niedrige zweistellige Millionensumme zusammenkommen können, mit deren Hilfe die Schalker die dringend notwendigen Kaderumbauten im Winter hätten bezahlen können. Die Königsblauen sind seit fast einem Jahr ohne Ligasieg und derzeit Tabellenletzter.
"Der Verein befindet sich in einer sportlich und wirtschaftlich angespannten Situation", sagte Buchta. Dennoch sei "die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt. Wir werden ruhig und fokussiert weiterarbeiten."
Tönnies hatte seine Vereinsämter im Sommer nach 25 Jahren niedergelegt. Vorausgegangen war eine interne Drei-Monats-Sperre nach Beschluss des Ehrenrats aufgrund einer rassistischen Äußerung. Die Schalker drücken Verbindlichkeiten in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro. Zudem hat der Klub eine Bürgschaft des Landes NRW erhalten.
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