Müller meinte: "Ich habe noch keine Idee davon, wie ich meine Zukunft gestalten will – wie nah oder fern ich dem Fußball sein möchte. Da ist alles offen."

Zumindest habe er "als Profi in den letzten 13 Jahren sicherlich mehr vom Trainerjob mitbekommen als von der Arbeit am Schreibtisch", so der Weltmeister von 2014.

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Müller sprach auch über die große Konkurrenz und besondere Beobachtung beim FC Bayern. Diese Faktoren seien mitunter die Hauptgründe für die großen Erfolge des deutschen Rekordmeisters, ist sich der Bayern-Star sicher. "Jeder einzelne Spieler muss da sich und der Außenwelt zeigen, dass er dieses Niveau gehen kann. Darin besteht der Antrieb", erklärte Müller. Man wolle "das Gefühl haben, dass man zu den Besten gehört".

Dabei gehe es nicht um "diese Schale, um diesen Pokal", betonte der 31-Jährige: "Dieses Metallstück ist einem völlig egal. Denn kaum ist es gewonnen, geht es schon wieder darum, wer es im kommenden Jahr gewinnt."

Thomas Müller erklärt Rolle beim FC Bayern

In München zu spielen, sei "eine besondere Herausforderung, man steht ständig unter Beobachtung, vor allem beim FC Bayern, da ist immer die Lupe drauf", sagte Müller.

Viele Bayern-Profis hätten zudem diesen unbedingten Siegeswillen. "Spieler wie zum Beispiel Kimmich, Lewandowski, Neuer, um nur einige zu nennen, gehen nach Hause und denken nicht nur darüber nach, wie sie im nächsten Spiel ihre eigene Leistung verbessern können, sondern überlegen auch, was gemacht werden muss, um die Team-Performance zu optimieren", meinte der Ex-Nationalspieler

Seine eigene Rolle habe sich seit der Übernahme von Trainer Hansi Flick klarer definiert. Müller meinte: "Dazu gehört auch, es bewusst vorzuleben, dass es bei allen Talenten, die unser Kader hat, nur über den Einsatz eines jeden Einzelnen geht. Das ist sicherlich eine meiner Stärken, dass ich meine Mitspieler mitreißen und animieren kann."

"Und wenn es hieße, ich als 'Radio Müller' sei der 'Organisator' und hätte einen Spielradius von zwei Metern und am wenigsten Kilometer auf der Uhr, würde ich die Glaubwürdigkeit verlieren. Dann ist der Ofen aus", erklärte der Bayern-Profi.

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(mit SID)

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